VOLON A SCHUETTELMIX
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 40 G | 29,19 € |
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Indikation
- insbesondere zur Akutbehandlung von:
- Ekzemen
- Kontaktdermatitiden allergischer oder toxischer Genese
- atopischem Ekzem (syn. Neurodermitis atopica, endogenes Ekzem)
- nicht-mykotischer Intertrigo
- andere Dermatosen:
- Lichen ruber cutis und Sonderformen
- Psoriasis pustulosa
Dosierung
Basiseinheit: 1 g gebrauchsfertige Suspension zur Anwendung auf der Haut (Schüttelmixtur) enthält 1 mg Triamcinolonacetonid und 200 mg Zinkoxid
- Akutbehandlung von Ekzemen, Kontaktdermatitiden allergischer oder toxischer Genese, atopischem Ekzem, nicht-mykotischer Intertrigo und anderen Dermatosen
- 1 - 2mal / Tag anwenden
- Schweregrad der Erkrankung und Wahl des Glukokortikoids aneinander anpassen
- initial oft stärkeres topisches und in der Folge schwächeres topisches Glukokortikoid angezeigt
- Behandlungsdauer:
- je nach Krankheitsbild und Krankheitsverlauf
- wenige Tage bis max. 4 Wochen (4 Wochen nur bei Behandlung von max. 20% der KOF)
- Kinder
- nicht auf großen Hautgebieten, in großen Mengen oder für lange Zeit anwenden
- erhöhte Vorsicht geboten (im Vergleich zum Erwachsenen erhöhte Aufnahme des Kortikoids durch die kindliche Haut möglich)
Kontraindikationen
Triamcinolon acetonid, Zink oxid - extern
- Überempfindlichkeit gegenüber Triamcinolonacetonid oder Zinkoxid
- Varizellen und andere Virusinfektionen
- Impfreaktionen
- Tuberkulose
- Syphilis (Lues)
- bakterielle Infektionen oder Mykosen, insb. im Anwendungsbereich
- Rosacea oder Rosacea-artiger (perioraler) Dermatitis
- Schwangerschaft
- Hinweis (für alle corticoidhaltigen Lokalpräparate gültig):
- Kinder
- kein Anwendung
- auf großen Hautgebieten
- in großen Mengen
- für lange Zeit
- allgemein ist bei der Anwendung von Corticoid-Lokalpräparten bei Kindern erhöhte Vorsicht geboten
- kein Anwendung
- bei lang dauernder bzw. großflächiger Anwendung, besonders unter Okkulsion sind die Gegenanzeigen einer sytemischen Glucocorticoid-Therapie zu beachten, da die Möglichkeit einer Resorption nicht ausgeschlossen werden kann
- Kinder
Nebenwirkungen
Triamcinolon acetonid, Zink oxid - extern
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- Brennen
- Juckreiz
- Reizung
- allergische Kontaktdermatitis
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- verstärktes Austrocknen der behandelten Haut (bei Anwendung entgegen den Anwendungsempfehlungen)
- Ekzematisierung und Rhagaden im behandelten Hautgebiet
- Auftreten lokaler Corticoid-Nebenwirkungen, insbesondere bei Langzeitbehandlung (über 14 Tage hinaus):
- Striae
- Hautatrophien - im Extremfall bis zum Substanzverlust (Ulkus)
- Teleangiektasien
- Steroidakne
- Miliaria
- Hypertrichose
- Follikulitis
- Pigmentverschiebung
- Hautmazeration
- Rosaceaartige (periorale) Dermatitis
- Sekundärinfektionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- bei Therapieunterbrechung: Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs, der eine systemische Corticoid-Substitution erfordern kann
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid-Therapie
- bei lang dauernder bzw. großflächiger Anwendung (über 20% der Körperoberfläche (=KOF)), besonders unter Okklusion aufgrund der Möglichkeit einer Resorption, beobachtet:
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde
- Anzeichen eines Cushing-Syndroms
- Hyperglykämie
- Glucosurie
- ohne Häufigkeitsangabe
Kinder
- können gegenüber Glucocorticoiden empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
- bei Kindern verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann:
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe:
- Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
- Cushing-Syndrom
- intrakranieller Druckanstieg
- mit Symptomen wie:
- Fontanellenwölbung
- Kopfschmerzen
- beidseitiges Papillenödem
- mit Symptomen wie:
- Unterfunktion der Nebennierenrinde bei Kindern, mit daraus resultierender:
- Beeinträchtigung des Längenwachstums
- verzögerte Gewichtszunahme
- niedriger Plasmacortisolspiegel
- fehlende Antwort auf ACTH-Stimulation
- ohne Häufigkeitsangabe:
- Endokrine Erkrankungen
Anwendungshinweise
- Suspension zur Anwendung auf der Haut
- vor jeder Anwendung Flasche gründlich schütteln
- gebrauchsfertige Suspension sparsam auftropfen und mit dem Finger verstreichen, so dass nur ein hauchdünner Film bleibt
- erneute Behandlung nur dort erforderlich, wo keine Suspension mehr sichtbar ist
- Arzneimittel nicht in die Augen bringen
- Zubereitung der gebrauchsfertigen Suspension (Schüttelmixtur)
- 1. Flasche mit Zinkoxidsuspension gründlich schütteln
- 2. Kristallsuspension in der Fertigspritze ebenfalls gründlich schütteln
- 3. Den gesamten Inhalt der Fertigspritze in die Flasche mit Zinkoxidsuspension hineinspritzen
- 4. Flasche verschließen und wiederum gründlich schütteln
- Suspension ist nun gebrauchsfertig und 4 Wochen haltbar
- Hinweis: bei lang dauernder bzw. großflächiger Anwendung, besonders unter Okklusion, kann die Möglichkeit einer Resorption nicht ausgeschlossen werden; in diesen Fällen Gegenanzeigen einer systemischen Glukokortikoid-Therapie beachten
Stillzeithinweise
Triamcinolon acetonid, Zink oxid - extern
- das Arzneimittel sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden, wenn eine großflächige oder langfristige Behandlung vorgesehen wird
- Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien ist zu vermeiden
- Triamcinolonacetonid / Glucocorticoide:
- keine Daten zum Übertritt von Triamcinolonacetonid in die Muttermilch vorliegend
- andere Glukokortikoide gehen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Triamcinolon acetonid, Zink oxid - extern
- die Anwendung des Arzneimittels ist während der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Triamcinilonacetonid und Zinkoxid bei Schwangeren vorliegend
- Triamcinoloacentonid / Glucocorticoide:
- Glucocorticoide
- 1. Trimenon
- bei menschlichen Feten wird ein erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei der systemischen Anwendung von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons diskutiert
- ist eine Anwendung von Glukokortikoiden in der Schwangerschaft zwingend notwendig, sind Substanzen wie Hydrocortison oder Prednisolon anzuwenden, da diese Substanzen durch das Enzym 11ß-Hydroxysteroid- Dehydrogenase in der Plazenta zu inaktiven Formen metabolisiert werden und die Plazenta deshalb bei diesen Stoffen einen wirksameren Schutz darstellt als bei den meisten synthetischen Glucocorticoiden
- tierexperimentelle Studien:
- die Gabe von Glucocorticoiden in subteratogenen Dosen in Tierstudien hat während der Schwangerschaft zu einem erhöhten Risiko für eine intrauterine Wachstumsverzögerung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und/oder Stoffwechselkrankheiten im Erwachsenenalter und zu einer bleibenden Veränderung der Glucocorticoidrezeptordichte, des Neurotransmitterumsatzes und des Verhaltens beigetragen
- 1. Trimenon
- tierexperimentelle Studien:
- Triamcinolonacetonid zeigte in Tierversuchen embryotoxische und teratogene Wirkungen, z.B.
- Gaumenspalten
- Skelettanomalien
- Hydrocephalus
- intrauterine Wachstumsstörungen
- Embryoletalität
- Triamcinolonacetonid zeigte in Tierversuchen embryotoxische und teratogene Wirkungen, z.B.
- Glucocorticoide
Warnhinweise
Triamcinolon acetonid, Zink oxid - extern
- das Arzneimittel nicht in die Augen bringen
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen (unter anderem):
- Katarakt
- Glaukom oder
- seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- chronischen Ekzemen
- Arzneimittel aufgrund der austrocknenden Wirkung nicht geeignet zur Behandlung von chronischen Ekzemen
- Anwendung im Gesicht und in Hautfalten (intertriginöses Ekzem) nur kurzfristig und nach Ausschluss anderer Therapieoptionen
- Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid-Therapie
- bei lang dauernder bzw. großflächiger Anwendung (über 20% der Körperoberfläche (=KOF)), besonders unter Okklusion aufgrund der Möglichkeit einer Resorption, wurde folgendes beobachtet:
- reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde
- Anzeichen eines Cushing-Syndroms
- Hyperglykämie
- Glucosurie
- Patienten, die unter o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, wie Anwendung über längere Zeit, auf großen Hautflächen oder unter Okklusion, lokal mit hohen Dosen an stark wirksamen Glucocorticoiden behandelt werden
- regelmäßige Untersuchung auf Anzeichen einer Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises, z.B. anhand des freien Cortisols im Urin, des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase
- nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück
- in seltenen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Corticoid- Substitution erfordern kann
- Kinder
- keine Anwendung auf großen Hautgebieten, in großen Mengen oder für lange Zeit
- Kinder können gegenüber Glucocorticoiden empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
- bei Kindern verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann:
- Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
- Cushing-Syndrom
- intrakranieller Druckanstieg
- mit Symptomen wie:
- Fontanellenwölbung
- Kopfschmerzen
- beidseitiges Papillenödem
- mit Symptomen wie:
- Unterfunktion der Nebennierenrinde bei Kindern, mit daraus resultierender:
- Beeinträchtigung des Längenwachstums
- verzögerte Gewichtszunahme
- niedriger Plasmacortisolspiegel
- fehlende Antwort auf ACTH-Stimulation
- die Anwendung sollte daher, wie oben erwähnt, bei Kindern über einen möglichst kurzen Behandlungszeitraum (weniger als 7 Tage) bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet, erfolgen
- eine sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist zu empfehlen
- zudem
- bei lang dauernder bzw. großflächiger Anwendung (über 20% der Körperoberfläche (=KOF)), besonders unter Okklusion aufgrund der Möglichkeit einer Resorption, wurde folgendes beobachtet: