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Fachinformationen

Indikation

  • entzündliche Dermatosen, insbesondere im behaarten Bereich
    • subakute und chronische Ekzeme, besonders wenn sie mit Schuppen- und Krustenbildung einhergehen (z. B. atopische Dermatitis, irritative und/oder allergische Kontaktdermatitis, seborrhoisches Ekzem)
    • Psoriasis vulgaris

Dosierung

Basiseinheit: 1 g Lösung (entspricht 1,14 ml) enthält 2 mg Triamcinolonacetonid und 20 mg Salicylsäure

  • Dermatosen, insbesondere im behaarten Bereich
    • 1 - 2mal / Tag auftragen
    • tägl. Maximaldosis: 10 ml
    • Behandlungsdauer:
      • bis zur vollständigen Abheilung fortsetzen
      • jedoch max. 4 Wochen
    • Kinder 6 - 12 Jahre
      • nicht auf großen Hautflächen anwenden
      • Anwendungsdauer gering halten
      • i.A. ist erhöhte Vorsicht geboten
    • Kinder < 6 Jahre
      • kontraindiziert

Kontraindikationen

Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
  • Überempfindlichkeit gegenüber Triamcinolon
  • Überempfindlichkeit gegenüber Salicylsäure
  • Schwangerschaft
  • Varizellen und andere Virusinfektionen
  • Impfreaktionen
  • Tuberkulose
  • Syphilis (Lues)
  • bakterielle Infektionen oder Mykosen, insb. im Anwendungsbereich
  • Rosacea
  • periorale Dermatitis
  • Anwendung im Gehörgang
  • großflächige oder längere Anwendung (> 4 Wochen) bei Niereninsuffizienz
    • Salicylsäure kann über die Haut aufgenommen und v.a. bei Nierenfunktionsstörungen zu Intoxikationen führen
  • Kinder < 6 Jahren
  • Kinder und Jugendliche
    • im Genitalbereich (erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen)
    • allgemein bei Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten erhöhte Vorsicht geboten
      • da es im Vergleich zum Erwachsenen, zu erhöhter Aufnahme des Corticoids kommen kann
    • Resorption von Salicylsäure erhöht
    • insb. im Alter von 6 bis 12 Jahre
      • nicht großflächig oder für lange Zeit
  • weitere Hinweise
    • Anwendung im Gesicht und in Hautfalten (intertriginöses Ekzem) nur kurzfristig und nach Ausschluss anderer Therapieoptionen
    • bei lang dauernder (> 4 Wochen) bzw. großflächiger Anwendung (v.a. bei Okkulsion) Gegenanzeigen einer systemischen Glucocorticoid -bzw. Salicylsäure-Therapie beachten, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen

Nebenwirkungen

Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, in Form von
        • Brennen
        • Juckreiz
        • Reizung
        • trockener Haut
        • allergischer Kontaktdermatitis
  • Endokrine Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • bei systemischer Resorption topischer Glucocorticoide möglich
        • reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde
        • Anzeichen eines Cushing-Syndroms
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • bei systemischer Resorption topischer Glucocorticoide möglich
        • Hyperglykämie
        • Glukosurie
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • verschwommenes Sehen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • bei lang dauernder ( > 4 Wochen), großflächiger Anwendung ( > 10 % KOF ) bzw. unter Okkulsion
        • Striae
        • Hautatrophie
        • Teleangiektasien
        • Steroidakne
        • Miliaria
        • Hypertrichose
        • Follikulitis
        • Pigmentverschiebung
        • Hautmazeration
        • perioraler Dermatitis
        • Sekundärinfektionen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Salicylismus, mit Symptomen
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Schwindel
        • Gehörlverlust
        • Tinnitus
        • Lethargie
        • Hyperpnoe
        • Diarrhoe
        • psychische Störungen
        • Nasenbluten

Hinweis

  • Okklusion
    • bei langfristiger und/oder größflächiger Anwendung, unter Okkulsion oder auf geschädigter Haut o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, in hohen Dosierungen müssen die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid- bzw. Salicylsäure-Therapie berücksichtigt werden, insbesondere bei Anwendung bei Kindern, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen werden kann wie u.a.
      • Anzeichen einer Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreis,anhand des freien Cortisols im Urin
      • des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase
      • Anzeichen von Salicylismus (s.o.)
      • Cushing-Syndrom
  • Kinder
    • können gegenüber Glucocorticoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
    • verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann
      • Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
      • Cushing-Syndrom
      • intrakranieller Druck-anstieg
        • Symptome eines intrakraniellen Druckanstiegs sind u.a.
          • Fontanellenwölbung
          • Kopfschmerzen
          • beidseitiges Papillenödem
    • Unterfunktion der Nebennierenrinde kann zur
      • Beeinträchtigung des Längenwachstums
      • verzögerter Gewichtszunahme
      • niedrigem Plasmacortisolspiegel
      • fehlender Antwort auf ACTH-Stimulation führen
    • Anwendung über möglichst kurzen Behandlungszeitraum, bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet
    • sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist zu empfehlen
  • Therapieabbruch
    • nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück
    • in gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Corticoidsubstitution erfordern kann

Anwendungshinweise

  • zur Anwendung auf der Haut
    • auf die befallenen Stellen tropfenweise auftragen
    • nach der Applikation die Tinktur eintrocknen lassen, bis die Haut nicht mehr glänzt
    • falls die Tinktur beim Auftragen für kurze Zeit brennt, nach dem letzten Eintrocknen etwas Creme oder Salbe auf die behandelte Stelle geben
  • abends regelmäßig mit Creme oder Salbe nachfetten

Stillzeithinweise

Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
  • keine Anwendung während der Stillzeit bei großflächiger und langfristiger Anwendung
  • Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien vermeiden
  • keine Daten zum Übertritt in die Muttermilch, jedoch treten andere Glucocorticoide in die Muttermilch über

Schwangerschaftshinweise

Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
  • kontraindiziert in der Schwangerschaft
  • keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren
  • bei menschlichen Feten wird ein erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei der systemischen Anwendung von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons diskutiert
  • tierexperimentelle Studien
    • Triamcinolon
      • embryotoxische und teratogene Wirkungen, wie Gaumenspaltung, Skelettanaomalie, Hydrozephalus, intrauterine Wachstumsstörungen und Embryoletalität konnten in mehreren Tierspezies gezeigt werden
      • Glucocorticoid-Gabe in subteratogenen Dosen während der Schwangerschaft trägt zu erhöhtem Risiko für intrauterine Wachstumsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und/oder Stoffwechselkrankheiten im Erwachsenenalter sowie zu bleibender Veränderung der Glucocorticoidrezeptordichte, des Neurotransmitterumsatzes und des Verhaltens
  • Anwendung zwingend erforderlich
    • Substanzen wie Hydrocortison, Prednison oder Prednisolon anwenden (da diese in der Plazenta zu inaktiven Formen metabolisiert werden) und die Plazenta bei diesen Stoffen einen wirksameren Schutz darstellt als bei den meisten synthetischen Glucocorticoiden

Warnhinweise

Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
  • Augen
    • bei systemischer und topischer Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
      • wenn Symptome wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen auftreten, Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen wie
        • Katarakt
        • Glaukom
        • seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC)
    • nicht in die Augen bringen
  • Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden
  • Okklusion
    • bei langfristiger und/oder größflächiger Anwendung, unter Okkulsion oder auf geschädigter Haut o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, in hohen Dosierungen müssen die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid- bzw. Salicylsäure-Therapie berücksichtigt werden, insbesondere bei Anwendung bei Kindern, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen werden kann u.a.
      • Anzeichen einer Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreis,anhand des freien Cortisols im Urin
      • des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase
      • Anzeichen von Salicylismus
      • Cushing-Syndrom
  • Kinder
    • können gegenüber Glucocorticoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
    • verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann
      • Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
      • Cushing-Syndrom
      • intrakranieller Druck-anstieg
        • Symptome eines intrakraniellen Druckanstiegs sind u.a.
          • Fontanellenwölbung
          • Kopfschmerzen
          • beidseitiges Papillenödem
    • Unterfunktion der Nebennierenrinde kann zur
      • Beeinträchtigung des Längenwachstums
      • verzögerter Gewichtszunahme
      • niedrigem Plasmacortisolspiegel
      • fehlender Antwort auf ACTH-Stimulation führen
    • Anwendung über möglichst kurzen Behandlungszeitraum, bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet
    • sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist zu empfehlen
  • Therapieabbruch
    • nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück
    • in gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Corticoidsubstitution erfordern kann