WICK DayMed Hartkapseln
WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Wirkstoff: Dextromethorphan/Paracetamol/Phenylpropanolamin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 20 ST | 14,99 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erkältungskrankheiten mit
- Husten
- Schnupfen
- Kopf- und Gliederschmerzen
- leichtem Fieber
Dosierung
- Erkältungskrankheiten
- Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahre
- 2 Hartkapseln (650 mg Paracetamol, 20 mg Dextromethorphanhydrobromid und 25 mg Phenylpropanolaminhydrochlorid) 1mal / 4 Stunden
- max. Tagesdosis: 8 Kapseln
- Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahre < 43 kg KG
- max. 6 Hartkapseln / Tag
- Anwendungsdauer
- ohne ärztl. Rücksprache max. 5 Tage und nicht in höherer Dosis
- anhaltendes Fieber oder ausbleibende Besserung der Symptome > 3 Tage: Arzt konsultieren
- Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahre
Dosisanpassung
- Kinder < 14 Jahre
- kontraindiziert
- Leber- und Niereninsuffizienz sowie Gilbert-Syndrom
- Dosis vermindern bzw. Dosisintervall verlängern
- schwerer Leberinsuffizienz
- kontraindiziert
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min)
- Dosisintervall von mind. 8 Std. einhalten
Kontraindikationen
- bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile,
- bei bekanntem genetisch bedingten GlukoseGlukose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (Gefahr haemolytischer Anämie),
- bei Hypertonie,
- bei Thyreotoxikose,
- bei Diabetes mellitus,
- bei Engwinkelglaukom,
- bei Phäochromozytom,
- bei Prostataadenom mit Restharnbildung,
- bei Herzerkrankungen, Rhythmusstörungen, schweren Gefäßveränderungen und Patienten mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle,
- bei Asthma bronchiale,
- bei chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD),
- bei Lungenentzündung (Pneumonie),
- bei Atemhemmung (Ateminsuffizienz),
- bei Kindern unter 14 Jahren,
- bei schwerer hepatozellulärer Insuffizienz (Child-Pugh > 9),
- in der Schwangerschaft und während der Stillzeit,
- nicht zusammen oder < als 14-tägigem zeitlichen Abstand mit einem Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) verabreichen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10.000 bis kleiner 1/1.000
- Anstieg der Transaminasen
- selten: größer bzw. gleich 1/10.000 bis kleiner 1/1.000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Schwere Hautreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Benommenheit, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- leichte Schlaflosigkeit, Nervosität, Händezittern, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Beschwerden beim Harnlassen
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Thrombozytopenie, Leukopenie
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Agranulozytose, Panzytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10.000
- Erkrankungen des Immunsystems
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Überempfindlichkeitsreaktionen für den Wirkstoff Paracetamol (von einfacher Hautrötung, Juckreiz bis hin zu Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischem Schock)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Appetitlosigkeit
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Herzerkrankungen
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Herzklopfen
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Gefäßerkrankungen
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutdruckanstieg, Mangeldurchblutung in verschiedenen Körperregionen wie z.B. der Haut und den Beinen, bei wiederholter Anwendung Kreislaufstörungen (Blutdruckabfall oder Blutdruckerhöhung), hypertone Krise (bereits nach kurzfristiger Einnahme möglich)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Bronchospasmus bei prädisponierten Personen (Analgetika-Asthma)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Anwendungshinweise
- unzerkaut mit kalter Flüssigkeit einnehmen
Stillzeithinweise
- Paracetamol geht in die Muttermilch über
- findet sich in der Muttermilch entsprechend den Plasmakonzentrationen der Mutter, daher keine Anwendung während der Stillzeit
- Bislang keine unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen während des Stillens bekannt
- Zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid während der Stillzeit existieren nur unzulängliche Daten
- Deshalb keine Anwendung in der Stillzeit
Schwangerschaftshinweise
- Paracetamol ist plazentagängig
- Anwendung während der Schwangerschaft, insbes. im 1. Trimenon, nicht ohne ärztlichen Rat, obwohl bisher keine teratogenen Wirkungen bekannt geworden sind
- Epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen Paracetamol geben keinen Hinweis auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten/Neugeborenen
- Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung ergaben keinen Hinweis auf das Auftreten von Fehlbildungen oder Fetotoxizität
- nur unzulängliche Daten zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid bei Schwangeren
- Fertilität:
- keine Daten
Warnhinweise
- dürfen nur bei Beachtung einer Dosisreduktion oder eines verlängerten Dosierungsintervalls angewendet werden bei Vorliegen von
- Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen),
- Nierenfunktionsstörungen,
- dem Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- bei Personen < 43 kg KG
- Serotonin-Syndrom
- Serotonerge Wirkungen, einschl. Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs); Arzneimitteln, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich MonoaminoxidaseHemmer (MAOIs)) beeinträchtigen, und CYP2D6-Inhibitoren
- Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und/oder gastrointestinale Symptome umfassen
- Bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom sollte Behandlung eingestellt werden
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- es kann es zu einer übermäßig starken und/oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kommen; somit ist Vorsicht geboten
- bei Husten mit erheblicher Schleimbildung Anwendung der Hartkapseln nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes, (u.U. Unterdrückung des Hustens unerwünscht)
- sicherstellen, dass gleichzeitig angewendete Medikamente kein Paracetamol enthalten (Risiko einer Überdosierung)
- Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis anwenden
- Auftreten einer hypertonen Krise (möglich schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels)
- Behandlung sofort beenden und ein Arzt befragen
- lange andauernder, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Analgetika
- als Folge von lange andauernder, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch die Anwendung höherer Dosen von Analgetika behandelt werden dürfen
- gewohnheitsmäßige Einnahme von Analgetika, insbesondere einer Kombination von mehreren Analgetika, kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen
- abruptes Absetzen nach lange andauernder, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Analgetika kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetativen Symptomen führen
- Entzugssymptome verschwinden innerhalb einiger Tage
- bis dahin sollte eine weitere Einnahme von Analgetika vermieden werden und nicht ohne ärztlichen Rat erneut begonnen werden
- bei längerem Gebrauch Toleranzentwicklung, psychische und physische Abhängigkeit aufgrund des Abhängigkeitspotentials von Dextromethorphan möglich
- Behandlung nur unter strengster ärztlicher Kontrolle, bei Patienten die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen
- Auswirkung auf das Reaktionsvermögen
- Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann, insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol, beeinträchtigt sein