WICK Husten-Pastillen gegen Reizhusten mit Honig

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH Wirkstoff: Dextromethorphan →

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Fachinformationen

Indikation

Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre

  • Zur Behandlung des Hustenreizes bei unproduktivem Husten

Dosierung

  • Behandlung von Hustenreizes bei unproduktivem Husten
    • Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
      • bei Bedarf: 2 Lutschpastillen (entsprechend 14,66 mg Dextromethorphan) / 4- 6 Stunden
      • tägl. Maximaldosis: 12 Lutschpastillen (entsprechend 88 mg Dextromethorphan)
    • Behandlungsdauer:
      • 3 - 5 Tage
      • unter ärztlicher Verordnung: gemäß ärztlicher Vorschrift

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche < 12 Jahre
    • Anwendung kontraindiziert
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
    • schwere Leberfunktionsstörungen
      • Anwendung kontraindiziert

Kontraindikationen

Dextromethorphan - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Dextromethorphan
  • gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern oder Anwendung von MAO-Hemmern in den letzten zwei Wochen
  • Asthma bronchiale
  • chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Bronchitis und Emphysem)
  • Pneumonie
  • Ateminsuffizienz
  • Atemdepression
  • schwere Einschränkungen der Leberfunktion
  • altersabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
  • Stillzeit

Nebenwirkungen

Dextromethorphan - peroral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen wie
        • anaphylaktische Reaktion / Schock
        • Dyspnoe
        • Schwellungen im Mund- und Rachenraum
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen wie
        • Angioödem
        • Bronchospasmus
        • Urtikaria
        • Pruritus
        • Exanthem
        • Erythem
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • leichte Müdigkeit
      • Schwindelgefühl
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Benommenheit
      • Somnolenz
      • Halluzinationen
      • bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Vertigo
      • undeutliche Aussprache
      • Nystagmus
      • Dystonie, insbesondere bei Kindern
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Halluzinationen
      • bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Verwirrtheit
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit
      • Magen-Darm-Beschwerden
      • Erbrechen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Obstipation
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hautausschläge
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • fixes Arzneimittelexanthem
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Fatigue

Anwendungshinweise

  • Orale Anwendung
  • Pastillen intensiv lutschen
  • Nicht hinunterschlucken

Stillzeithinweise

Dextromethorphan - peroral
  • kontraindiziert während der Stillzeit
    • da atemdepressive Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist
  • Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch liegen nicht vor

Schwangerschaftshinweise

Dextromethorphan - peroral
  • während der Schwangerschaft sollte die Verabreichung von Dextromethorphan unter ärztlicher Aufsicht und nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung und nur in Ausnahmefällen erfolgen
  • hohe Dextromethorphan-Dosen können möglicherweise, auch wenn sie nur kurze Zeit verabreicht werden, beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen
  • Ergebnisse epidemiologischer Studien an begrenzten Populationen geben bislang keinen Hinweis auf eine erhöhte Missbildungshäufigkeit bei pränatal Dextromethorphan-exponierten Kindern
    • jedoch dokumentieren sie nur ungenügend Zeitpunkt und Anwendungsdauer von Dextromethorphan
  • tierexperimentelle bzw. nicht-klinische Studien zur Reproduktionstoxizität
    • lassen für Dextromethorphan kein Gefahrenpotenzial für den Menschen erkennen
  • Fertilität
    • nicht-klinische bzw. tierexperimentelle Studien zeigten keinen Effekt von Dextromethorphan auf die Fertilität
    • Daten über Wirkungen von Dextromethorphan auf die Fertilität des Menschen liegen nicht vor

Warnhinweise

Dextromethorphan - peroral
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
    • nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
    • Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion
      • Anwendung kontraindiziert
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
    • nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion
    • Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion
      • sollten eine niedrigere Dosis einnehmen oder die Abstände zwischen den Einnahmezeitpunkten (Dosierungsintervalle) erhöhen
  • Mastozytose
    • aufgrund möglicher Histamin-Freisetzung sollte Dextromethorphan bei Mastozytose vermieden werden
  • Serotonin-Syndrom
    • serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen berichtet; dazu zählen
      • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs)
      • Arzneimittel, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) beeinträchtigen
        • gleichzeitige Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
      • CYP2D6-Inhibitoren
    • das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
    • bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom muss eine Behandlung mit Dextromethorphan eingestellt werden
  • kombinierte Anwendung von Sekretolytika und Antitussiva
    • kombinierte Anwendung kann die Therapie des produktiven Hustens verbessern, wobei tagsüber die Sekretolyse und nachts die Hustendämpfung empfohlen wird
    • bei einem Husten mit erheblicher Schleimproduktion (z. B. Bronchiektasen oder Zystischer Fibrose) sowie bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, Demenz), die einen erheblich eingeschränkten Hustenreflex zeigen
      • sollte jedoch nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und besonderer Vorsicht ein Antitussivum, wie Dextromethorphan angewendet werden, da unter diesen Umständen eine Anhebung der Hustenreizschwelle mit Abnahme der Hustenfrequenz unerwünscht ist
  • chronischer Husten
    • kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein
    • Dextromethorphan ist deshalb zur Dämpfung dieses Hustens, besonders bei Kindern, nicht indiziert
  • ZNS-Dämpfung, Abhängigkeitspotential und Missbrauch
    • Dextromethorphan hat ein (geringes) Abhängigkeitspotential
    • Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit können sich (bei längerem Gebrauch) entwickeln
    • Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit berichtet
      • bei akutem Missbrauch kann es zu Symptomen einer Überdosierung, einschließlich Halluzinationen kommen
    • Anwendung von Dextromethorphan zusammen mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das ZNS
      • kann die Wirkungen auf das ZNS verstärken und schon in niedrigen Dosen toxisch wirken
    • bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist eine Behandlung nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
      • zusätzlich sollten bei solchen Patienten Anzeichen und Symptome sorgfältig überwacht werden, die auf eine missbräuchliche Einnahme oder Entwendung zwecks Einsatzes im Sinne einer „Freizeitdroge" hindeuten
    • Vorsicht besonders bei
      • Jugendlichen und jungen Erwachsenen
      • Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Arzneimittelmissbrauch, Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen
      • Alkoholmissbrauch in der Anamnese
      • psychiatrischen Erkrankungen in der Anamnese
    • empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollten nicht überschritten werden
  • Alkohol
    • auf die Einnahme alkoholischer Getränke während der Einnahme von Dextromethorphan sollte verzichtet werden, da Dextromethorphan die zentraldämpfende Wirkung von Alkohol potenziert
  • CYP-Metabolisierung
    • Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
      • die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
        • etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
      • bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
      • Vorsicht bei
        • langsamen Metabolisierern von CYP2D6
        • Verwendung von CYP2D6-Inhibitoren
  • Kinder
    • einige Arzneimittel können aufgrund eines hohen Wirkstoffgehaltes oder der Darreichungsform für bestimmte Altersgruppen nicht geeignet sein (jeweilige Herstellerinformation beachten)
    • bei Kindern können im Fall von Überdosierung schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftreten, einschließlich neurologischer Störungen
      • Pflegepersonen sind anzuweisen, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten