WICK Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig
WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Wirkstoff: Dextromethorphan →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 120 ML | 10,50 € |
| KTP | 180 ML | 12,95 € |
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Indikation
- Behandlung des Hustenreizes bei unproduktivem Husten bei Jugendlichen und Erwachsenen >/= 14 Jahren
Dosierung
Basiseinheit: 15 ml Lösung enthalten 20 mg Dextromethophanhydrobromid
- Behandlung des Hustenreizes bei unproduktivem Husten
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
- 15 ml (20 mg Dextromethophanhydrobromid) 3mal / Tag
- tägliche Maximaldosis: 45 ml (60 mg Dextromethophanhydrobromid)
- Behandlungsdauer
- bei Selbstbehandlung: 3 - 5 Tage
- unter ärztlicher Verordnung: gemäß ärztlicher Vorschrift
- Kinder und Jugendliche < 14 Jahre
- nicht geeignet
- Leberfunktionsstörungen
- nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses anwenden
- schwere Leberfunktionsstörungen: kontraindiziert
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
Kontraindikationen
Dextromethorphan - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Dextromethorphan
- gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern oder Anwendung von MAO-Hemmern in den letzten zwei Wochen
- Asthma bronchiale
- chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Bronchitis und Emphysem)
- Pneumonie
- Ateminsuffizienz
- Atemdepression
- schwere Einschränkungen der Leberfunktion
- altersabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Stillzeit
Therapiehinweise
Einnahme nach dem Essen.
Nebenwirkungen
Dextromethorphan - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- anaphylaktische Reaktion / Schock
- Dyspnoe
- Schwellungen im Mund- und Rachenraum
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- Angioödem
- Bronchospasmus
- Urtikaria
- Pruritus
- Exanthem
- Erythem
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Müdigkeit
- Schwindelgefühl
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Benommenheit
- Somnolenz
- Halluzinationen
- bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- undeutliche Aussprache
- Nystagmus
- Dystonie, insbesondere bei Kindern
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Halluzinationen
- bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verwirrtheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschläge
- ohne Häufigkeitsangabe
- fixes Arzneimittelexanthem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fatigue
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Lösung zum Einnehmen
- vor Gebrauch schütteln
Stillzeithinweise
Dextromethorphan - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- da atemdepressive Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist
- Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch liegen nicht vor
Schwangerschaftshinweise
Dextromethorphan - peroral
- während der Schwangerschaft sollte die Verabreichung von Dextromethorphan unter ärztlicher Aufsicht und nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung und nur in Ausnahmefällen erfolgen
- hohe Dextromethorphan-Dosen können möglicherweise, auch wenn sie nur kurze Zeit verabreicht werden, beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen
- Ergebnisse epidemiologischer Studien an begrenzten Populationen geben bislang keinen Hinweis auf eine erhöhte Missbildungshäufigkeit bei pränatal Dextromethorphan-exponierten Kindern
- jedoch dokumentieren sie nur ungenügend Zeitpunkt und Anwendungsdauer von Dextromethorphan
- tierexperimentelle bzw. nicht-klinische Studien zur Reproduktionstoxizität
- lassen für Dextromethorphan kein Gefahrenpotenzial für den Menschen erkennen
- Fertilität
- nicht-klinische bzw. tierexperimentelle Studien zeigten keinen Effekt von Dextromethorphan auf die Fertilität
- Daten über Wirkungen von Dextromethorphan auf die Fertilität des Menschen liegen nicht vor
Warnhinweise
Dextromethorphan - peroral
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
- Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion
- Anwendung kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion
- Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion
- sollten eine niedrigere Dosis einnehmen oder die Abstände zwischen den Einnahmezeitpunkten (Dosierungsintervalle) erhöhen
- Mastozytose
- aufgrund möglicher Histamin-Freisetzung sollte Dextromethorphan bei Mastozytose vermieden werden
- Serotonin-Syndrom
- serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen berichtet; dazu zählen
- selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs)
- Arzneimittel, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) beeinträchtigen
- gleichzeitige Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- CYP2D6-Inhibitoren
- das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
- bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom muss eine Behandlung mit Dextromethorphan eingestellt werden
- serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen berichtet; dazu zählen
- kombinierte Anwendung von Sekretolytika und Antitussiva
- kombinierte Anwendung kann die Therapie des produktiven Hustens verbessern, wobei tagsüber die Sekretolyse und nachts die Hustendämpfung empfohlen wird
- bei einem Husten mit erheblicher Schleimproduktion (z. B. Bronchiektasen oder Zystischer Fibrose) sowie bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, Demenz), die einen erheblich eingeschränkten Hustenreflex zeigen
- sollte jedoch nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und besonderer Vorsicht ein Antitussivum, wie Dextromethorphan angewendet werden, da unter diesen Umständen eine Anhebung der Hustenreizschwelle mit Abnahme der Hustenfrequenz unerwünscht ist
- chronischer Husten
- kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein
- Dextromethorphan ist deshalb zur Dämpfung dieses Hustens, besonders bei Kindern, nicht indiziert
- ZNS-Dämpfung, Abhängigkeitspotential und Missbrauch
- Dextromethorphan hat ein (geringes) Abhängigkeitspotential
- Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit können sich (bei längerem Gebrauch) entwickeln
- Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit berichtet
- bei akutem Missbrauch kann es zu Symptomen einer Überdosierung, einschließlich Halluzinationen kommen
- Anwendung von Dextromethorphan zusammen mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das ZNS
- kann die Wirkungen auf das ZNS verstärken und schon in niedrigen Dosen toxisch wirken
- bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist eine Behandlung nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
- zusätzlich sollten bei solchen Patienten Anzeichen und Symptome sorgfältig überwacht werden, die auf eine missbräuchliche Einnahme oder Entwendung zwecks Einsatzes im Sinne einer „Freizeitdroge" hindeuten
- Vorsicht besonders bei
- Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Arzneimittelmissbrauch, Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen
- Alkoholmissbrauch in der Anamnese
- psychiatrischen Erkrankungen in der Anamnese
- empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollten nicht überschritten werden
- Alkohol
- auf die Einnahme alkoholischer Getränke während der Einnahme von Dextromethorphan sollte verzichtet werden, da Dextromethorphan die zentraldämpfende Wirkung von Alkohol potenziert
- CYP-Metabolisierung
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
- Vorsicht bei
- langsamen Metabolisierern von CYP2D6
- Verwendung von CYP2D6-Inhibitoren
- die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- Kinder
- einige Arzneimittel können aufgrund eines hohen Wirkstoffgehaltes oder der Darreichungsform für bestimmte Altersgruppen nicht geeignet sein (jeweilige Herstellerinformation beachten)
- bei Kindern können im Fall von Überdosierung schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftreten, einschließlich neurologischer Störungen
- Pflegepersonen sind anzuweisen, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten