WICK MediNait Erkältungssirup für die Nacht
WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Wirkstoff: Dextromethorphan/Doxylamin/Ephedrin/Paracetamol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 90 ML | 16,99 € |
| NotApplicable | 180 ML | 25,49 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden infolge einer Erkältung oder eines Grippalen Infekts, wie
- Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen
- Fieber
- Schnupfen
- Reizhusten
Dosierung
Basiseinheit: 30 ml Erkältungssirup enthält 600 mg Paracetamol,15 mg Dextromethorphanhydrobromid, 8 mg (= 6,2 mg Ephedrin) (-)-Ephedrinhemisulfat, 7,5 mg Doxylaminsuccinat.
- symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder einem grippalen Infekt
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
- 1 Messbecher (entsprechend 30 ml Lösung, gemäß Markierung des Messbechers) 1mal / Tag, abends vor dem Schlafengehen
- Behandlungsdauer
- nicht für die langfristige Anwendung bestimmt
- bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome > 3 Tage: Arzt konsultieren
- allg.: Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis anwenden
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
- Anwendung kontraindiziert
- vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
- Anwendung kontraindiziert
- ältere Patienten
- Anwendung mit Vorsicht (Risiko der Sedierung und/oder des Schwindels)
Kontraindikationen
Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral
- Überempfindlichkeit gegen
- Paracetamol
- Dextromethorphan
- Ephedrin
- Doxylamin
- Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Pneumonie, Atemdepression, Ateminsuffizienz
- Engwinkelglaukom
- vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
- vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
- Prostata-Hyperplasie mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen
- Epilepsie, Hirnschäden
- kardiovaskuläre Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzerkrankung)
- Schilddrüsenüberfunktion
- gleichzeitige oder bis zu zwei Wochen zurückliegende Behandlung mit Antidepressiva (MAO-Hemmern oder SSRI)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahren
- wenn bei einer Erkältung oder einem Grippalen Infekt nicht alle der genannten Wirkstoffe benötigt werden
Therapiehinweise
Einnahme zur Nacht.
Nebenwirkungen
Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie)
- Agranulozytose oder Panzytopenie
- hämolytische oder aplastische Anämie
- Neutropenie
- Leukopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchospasmus (bei prädisponierten Personen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Schwellungen im Gesicht
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall bis hin zum Schock
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Krampfanfälle
- Halluzinationen
- Entwicklung einer Abhängigkeit (bei Missbrauch)
- Begleitwirkungen am zentralen Nervensystem, wie
- Mattigkeit
- Schwindelgefühl
- verlängerte Reaktionszeit
- Benommenheit
- psychomotorische Einschränkungen
- Konzentrationsstörungen
- Kopfschmerzen
- Depressionen
- Muskelschwäche
- Tinnitus
- Auftreten sogenannter "paradoxer" Reaktionen, wie
- Unruhe
- Erregung
- Anspannung
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- Verwirrtheit
- Zittern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung des Augeninnendruckes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Herzrhythmusstörungen
- Palpitationen
- Hypotension
- Hypertension
- Dekompensation einer bestehenden Herzinsuffizienz
- EKG-Veränderungen.
- bei Patienten mit Phäochromozytom kann es durch die Gabe von Antihistaminika (hier Doxylamin) zu einer Katecholamin-Freisetzung kommen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Beeinträchtigung der Atemfunktion
- durch Sekreteindickung mit Verschluss oder Verengung in den Bronchien
- Beeinträchtigung der Atemfunktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
- Anstieg der Lebertransaminasen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen (Paracetamol)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allergische Hautreaktionen, wie
- Hautrötung
- Urtikaria
- allergisches Exanthem
- Photosensibilität
- Allergische Hautreaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- vegetative Begleitwirkungen, wie
- Akkommodationsstörungen
- Mundtrockenheit
- Gefühl der verstopften Nase
- Obstipation
- Miktionsstörungen / Harnverhalten
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhöe
- Appetitverlust oder Appetitzunahme
- epigastrische Schmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden
- verstärkter Reflux
- Störungen der Körpertemperaturregulierung
- vegetative Begleitwirkungen, wie
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme abends vor dem Schlafengehen
Stillzeithinweise
Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral
- kontraindiziert in der Stillzeit
- da eine atemhemmende Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist, darf dieses Arzneimittel in der Stillzeit nicht eingenommen werden
- keine Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral
- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- Fertilität
- Studien zur Teratogenität sowie jahrzehntelange weltweite Erfahrungen beim Menschen
- bislang kein Hinweis auf ein erhöhtes Missbildungsrisiko
- jedoch reichen die vorliegenden Untersuchungen für eine endgültige Abschätzung der Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft nicht aus
- Studien zur Teratogenität sowie jahrzehntelange weltweite Erfahrungen beim Menschen
Warnhinweise
Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral
- Allgemein
- Paracetamol-haltige Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden
- Nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden bei
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- gastro-ösophagealem Reflux
- Diabetes
- Antitussive Wirkung
- antitussive Behandlung bei folgenden Erkrankungen nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht und auf ärztlichen Rat durchführen
- bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion
- bei hartnäckigem Husten, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit Rauchen, Asthma oder Emphysem
- unter diesen Umständen kann eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht sein
- antitussive Behandlung bei folgenden Erkrankungen nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht und auf ärztlichen Rat durchführen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion einschließlich nicht-zirrhotischer Lebererkrankung durch Alkoholmissbrauch ist Vorsicht bei der Anwendung von Paracetamol geboten
- Risiken, die mit einer Überdosierung einhergehen, sind bei Patienten mit einer alkoholischen Lebererkrankung erhöht
- Dextromethorphan / Abhängigkeitspotential
- Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit wurden berichtet
- Vorsicht ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen geboten
- Dextromethorphan hat ein geringes Abhängigkeitspotential
- bei längerem Gebrauch können sich gleichwohl Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit entwickeln
- bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit diesem Arzneimittel nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
- Doping
- Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Arzt aufsuchen bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
- Serotonin-Syndrom
- Serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs) berichtet, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) und CYP2D6-Inhibitoren beeinträchtigen
- Das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
- bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom sollte die Behandlung eingestellt werden
- CYP2D6
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
- bei langsamen Metabolisierern von CYP2D6 oder Verwendung von CYP2D6-Inhibitoren ist somit Vorsicht geboten
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- Nebenwirkungen
- bei Auftreten einer der genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich
- das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden
- bei Auftreten einer der genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich