WICK MediNait mit Anisgeschmack

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH Wirkstoff: Dextromethorphan/Doxylamin/Ephedrin/Paracetamol →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
90 ML 15,49 €
180 ML 21,99 €

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden infolge einer Erkältung oder eines Grippalen Infekts, wie
    • Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen
    • Fieber
    • Schnupfen
    • Reizhusten

Dosierung

Basiseinheit: 30 ml Sirup enthalten 600 mg Paracetamol, 15 mg Dextromethorphanhydrobromid, 7,5 mg Doxylaminsuccinat.

  • symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden, infolge einer Erkältung oder eines grippalen Infekts
    • Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
      • 1 Messbecher (entsprechend 30 ml Lösung, gemäß Markierung des Messbechers) 1mal / Tag, abends vor dem Schlafengehen
      • Behandlungsdauer
        • nicht für die Langzeitanwendung bestimmt
        • bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome > 3 Tage: Arzt konsultieren
        • allg.: Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis anwenden

Dosisanpassung

  • Kinder < 12 Jahre
    • Anwendung kontraindiziert
  • vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
    • Anwendung kontraindiziert
  • vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
    • Anwendung kontraindiziert
  • ältere Patienten
    • Anwendung mit Vorsicht (Risiko der Sedierung und/oder des Schwindels)

Kontraindikationen

Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Paracetamol - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen
    • Paracetamol
    • Dextromethorphan
    • Doxylamin
  • Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Pneumonie, Atemdepression, Ateminsuffizienz
  • Engwinkelglaukom
  • vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
  • vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
  • Prostata-Hyperplasie mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen
  • Epilepsie, Hirnschäden
  • gleichzeitige oder bis zu zwei Wochen zurückliegende Behandlung mit Antidepressiva (MAO-Hemmern oder SSRI)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder < 12 Jahren
  • wenn bei einer Erkältung oder einem Grippalen Infekt nicht alle der genannten Wirkstoffe benötigt werden

Nebenwirkungen

Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Paracetamol - peroral
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Veränderungen des Blutbildes, wie
        • Thrombozytopenie
        • Agranulozytose
        • hämolytische oder aplastische Anämie
        • Neutropenie
        • Leukozytopenie
        • Panzytopenie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Bronchospasmus (Analgetika-Asthma, bei prädisponierten Personen)
      • Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischem Schock
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Krampfanfälle
      • Halluzinationen
      • Entwicklung einer Abhängigkeit (bei Missbrauch)
      • Begleitwirkungen am zentralen Nervensystem, wie
        • Müdigkeit
        • Schläfrigkeit
        • Mattigkeit
        • Schwindelgefühl
        • Benommenheit
        • verlängerte Reaktionszeit / psychomotorische Beeinträchtigungen
        • Konzentrationsstörungen
        • Kopfschmerzen
        • verschwommenes Sehen
        • Depressionen
        • Muskelschwäche
        • Tinnitus
        • Auftreten sogenannter "paradoxer" Reaktionen möglich, wie
          • Unruhe
          • Erregung
          • Anspannung
          • Schlaflosigkeit
          • Alpträume
          • Verwirrtheit
          • Zittern
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Erhöhung des Augeninnendruckes
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Tachykardie
      • Herzrhythmusstörungen
      • Hypotension
      • Hypertension
      • Dekompensation einer bestehenden Herzinsuffizienz
      • EKG-Veränderungen
      • bei Patienten mit Phäochromozytom
        • durch die Gabe von Antihistaminika (hier Doxylamin) kann es zu einer Katecholamin-Freisetzung kommen
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Beeinträchtigung der Atemfunktion durch
        • Sekreteindickung
        • Bronchialobstruktion
        • Bronchospasmus
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Lebensbedrohlicher paralytischer Ileus
      • Mundtrockenheit (Doxylamin)
      • Verstopfung (Doxylamin)
      • erhöhter Magen-Reflux können (Doxylamin)
      • Magen-Darm-Störungen mit Bauchschmerzen und Diarrhö (Doxylamin oder Dextromethorphan)
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
      • Anstieg der Lebertransaminasen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Fälle von schweren Hautreaktionen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Allergische Hautreaktionen, wie
        • Hautrötung
        • Urtikaria
      • Photosensibilität
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Harnretention (Doxylamin)
      • Schwierigkeiten beim Harnlassen (Doxylamin)
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Vegetative Begleitwirkungen, wie
        • Akkommodationsstörungen
        • Mundtrockenheit
        • Gefühl der verstopften Nase
        • Obstipation
        • Miktionsstörungen / Harnverhalten
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Diarrhöe
        • Appetitverlust oder Appetitzunahme
        • epigastrische Schmerzen
        • Magen-Darm-Beschwerden
        • verstärkter Reflux
      • Störungen der Körpertemperaturregulierung

Anwendungshinweise

  • Einnahme abends vor dem Schlafengehen

Stillzeithinweise

Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Paracetamol - peroral
  • während der Stillzeit kontraindiziert
  • keine Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch vorliegend
  • atemhemmende Wirkung auf den Säugling ist nicht auszuschließen

Schwangerschaftshinweise

Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Paracetamol - peroral
  • während der Schwangerschaft kontraindiziert
  • Fertilität
    • Studien zur Teratogenität sowie jahrzehntelange weltweite Erfahrungen beim Menschen haben bislang keinen Hinweis auf ein erhöhtes Missbildungsrisiko erkennen lassen
    • jedoch reichen die vorliegenden Untersuchungen für eine endgültige Abschätzung der Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft nicht aus

Warnhinweise

Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Paracetamol - peroral
  • Allgemein
    • Nicht mit anderen Arzneimitteln einnehmen, die Paracetamol enthalten
    • Paracetamol-haltige Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden
  • Anwendung nur nach Rücksprache mit dem Arzt bei
    • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    • gastro-ösophagealem Reflux
    • kardialer Vorschädigung und Hypertonie
  • Produktiver / hartnäckiger Husten
    • bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion sowie bei hartnäckigem Husten, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit Rauchen, Asthma oder Emphysem, ist eine antitussive Behandlung nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht und auf ärztlichen Rat durchzuführen
    • unter Umständen kann eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht sein
  • Lebererkrankungen
    • bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion einschließlich nicht-zirrhotischer Lebererkrankung durch Alkoholmissbrauch ist Vorsicht bei der Anwendung von Paracetamol geboten
    • Die Risiken, die mit einer Überdosierung einhergehen, sind bei Patienten mit einer alkoholischen Lebererkrankung erhöht
  • Missbrauch / Abhängigkeit
    • Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit wurden berichtet
    • Vorsicht ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen geboten
    • Dextromethorphan hat ein geringes Abhängigkeitspotential
      • bei längerem Gebrauch können sich Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit entwickeln
    • bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
  • Serotonin-Syndrom
    • Serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs) berichtet, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) und CYP2D6-Inhibitoren beeinträchtigen
    • Das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
    • bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom sollte die Behandlung eingestellt werden
  • CYP2D6
    • Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
    • Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
      • Etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
    • bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
      • bei diesen Patienten ist somit Vorsicht geboten
  • Grenzen der Selbstmedikation
    • Arzt aufsuchen bei
      • hohem Fieber
      • Anzeichen einer Sekundärinfektion
      • Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage