WICK Nasivin Nasenspray oK Erw./Schulkin 0.5 mg/ml
WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Wirkstoff: Oxymetazolin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ML | 7,65 € |
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Indikation
Erwachsene und Schulkinder
- akuter Schnupfen (Rhinitis acuta)
- allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica)
- anfallsweise auftretender Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica)
- Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen
- Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen
- diagnostische Schleimhautabschwellung
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml enthält 0,5 mg Oxymetazolinhydrochlorid entsprechend 0,05 %
- Schnupfen, Erleichterung des Sekretabflusses, diagnostische Schleimhautabschwellung
- Erwachsene und Schulkinder >/= 6 Jahre
- 1 Sprühstoß 2 - 3mal / Tag in jedes Nasenloch
- tägliche Maximaldosis: 1 Sprühstoß 3mal / Tag
- Behandlungsdauer
- max. 7 Tage
- erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen
- Kinder < 6 Jahre: kontraidiziert
- Erwachsene und Schulkinder >/= 6 Jahre
Kontraindikationen
Oxymetazolin - nasal
- Überempfindlichkeit gegen Oxymetazolin
- Rhinitis sicca
- darf nicht nach transsphenoidaler Hypophysektomie oder anderen chirurgischen Eingriffen, die die Dura mater freilegen, angewendet werden
- altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
Nebenwirkungen
Oxymetazolin - nasal
Platzhalter Oxymetazolin nasal
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Unruhe
- Schlaflosigkeit
- Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schläfrigkeit
- Sedierung
- Kopfschmerzen
- Konvulsionen (insbesondere bei Kindern)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzklopfen
- Tachykardie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arrhythmien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypertonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut
- Niesen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung
- Nasenbluten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Apnoe bei jungen Säuglingen und Neugeborenen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erschöpfung (Müdigkeit)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachyphylaxie (bei langfristiger Anwendung oder Überdosierung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- nasale Anwendung
- Sprühöffnung jeweils an ein Nasenloch halten und einmal drücken
- nach Gebrauch die Sprühöffnung säubern und die Schutzkappe wieder aufsetzen
Stillzeithinweise
Oxymetazolin - nasal
- Anwendung sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung auf ärztlichen Rat erfolgen
- da eine Überdosierung die Milchproduktion vermindern kann, darf während der Stillzeit die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden
- nicht bekannt, ob Oxymetazolin in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Oxymetazolin - nasal
- Anwendung sollte in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung auf ärztlichen Rat erfolgen
- eine Überdosierung kann die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen
- während der Schwangerschaft die empfohlene Dosierung nicht überschreiten
- eine Überdosierung kann die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen
- Daten über eine begrenzte Anzahl von im ersten Trimenon exponierten Schwangeren lassen nicht auf Nebenwirkungen von Oxymetazolin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen
- bisher sind keine anderen einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar
- tierexperimentelle Studien
- haben oberhalb des therapeutischen Dosisbereiches Reproduktionstoxizität gezeigt
Warnhinweise
Oxymetazolin - nasal
- Neugeborene und junge Säuglinge
- mit besonderer Vorsicht behandeln
- gibt einzelne Berichte zu schweren Nebenwirkungen (insbesondere Apnoen) bei Anwendung therapeutischer Dosen in dieser Altersgruppe
- Dosisüberschreitungen sind unbedingt zu vermeiden
- Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung angewendet werden bei
- erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom
- schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit) oder Hypertonie
- Phäochromozytom
- Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes mellitus)
- Prostatahyperplasie
- Porphyrie
- Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) oder anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden
- Anwendung und Überdosierung
- längere Anwendung und Überdosierung sind zu vermeiden
- insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung von abschwellenden Rhinologika kann deren Wirkung nachlassen (Tachyphylaxie)
- kann zu einer Anwendung von höheren Dosen oder häufigerer Anwendung führen, was wiederum einen Dauergebrauch zur Folge haben kann
- bei längerer Anwendung oder Überdosierung sollte die Behandlung sofort beendet werden
- als Folge des Missbrauchs schleimhautabschwellender Rhinologika können auftreten
- reaktive Hyperämie der Nasenschleimhaut (Rebound-Effekt)
- chronische Schwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa)
- Atrophie der Nasenschleimhaut
- Anwendung bei chronischer Rhinitis sowie von höheren Dosierungen, als empfohlen, darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen