WICK Nasivin Nasenspray oK Kleinkinder 0.25 mg/ml

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH Wirkstoff: Oxymetazolin →

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N1 10 ML 7,25 €

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Fachinformationen

Indikation

Kinder 1 - 6 Jahre

  • akuter Schnupfen (Rhinitis acuta)
  • allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica)
  • anfallsweise auftretender Fliessschnupfen (Rhinitis vasomotorica)
  • Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen
  • diagnostische Schleimhautabschwellung

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml enthält 0,25 mg Oxymetazolinhydrochlorid entsprechend 0,025 %

  • Schnupfen, Erleichterung des Sekretabflusses, diagnostische Schleimhautabschwellung
    • Kinder, Kleinkinder 1 - 6 Jahre
      • 1 Sprühstoß 2 - 3mal / Tag in jedes Nasenloch
      • max. 3 Anwendungen / Tag
      • keine höheren Dosierungen als die empfohlenen anwenden
      • Anwendungsdauer
        • max. 7 Tage
        • erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen
    • Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder < 1 Jahr: kontraindiziert

Kontraindikationen

Oxymetazolin - nasal
  • Überempfindlichkeit gegen Oxymetazolin
  • Rhinitis sicca
  • darf nicht nach transsphenoidaler Hypophysektomie oder anderen chirurgischen Eingriffen, die die Dura mater freilegen, angewendet werden
  • altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)

Nebenwirkungen

Oxymetazolin - nasal

Platzhalter Oxymetazolin nasal

  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz)
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Unruhe
      • Schlaflosigkeit
      • Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Schläfrigkeit
      • Sedierung
      • Kopfschmerzen
      • Konvulsionen (insbesondere bei Kindern)
  • Herzerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Herzklopfen
      • Tachykardie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Arrhythmien
  • Gefäßerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hypertonie
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut
      • Niesen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung
      • Nasenbluten
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Apnoe bei jungen Säuglingen und Neugeborenen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Erschöpfung (Müdigkeit)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Tachyphylaxie (bei langfristiger Anwendung oder Überdosierung)

Anwendungshinweise

  • zur nasalen Anwendung
  • Sprühöffnung jeweils an ein Nasenloch halten und einmal drücken
  • nach Gebrauch die Sprühöffnung säubern und die Schutzkappe wieder aufsetzen

Stillzeithinweise

Oxymetazolin - nasal
  • Anwendung sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung auf ärztlichen Rat erfolgen
    • da eine Überdosierung die Milchproduktion vermindern kann, darf während der Stillzeit die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden
  • nicht bekannt, ob Oxymetazolin in die Muttermilch übergeht

Schwangerschaftshinweise

Oxymetazolin - nasal
  • Anwendung sollte in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung auf ärztlichen Rat erfolgen
    • eine Überdosierung kann die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen
      • während der Schwangerschaft die empfohlene Dosierung nicht überschreiten
  • Daten über eine begrenzte Anzahl von im ersten Trimenon exponierten Schwangeren lassen nicht auf Nebenwirkungen von Oxymetazolin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen
    • bisher sind keine anderen einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar
  • tierexperimentelle Studien
    • haben oberhalb des therapeutischen Dosisbereiches Reproduktionstoxizität gezeigt

Warnhinweise

Oxymetazolin - nasal
  • Neugeborene und junge Säuglinge
    • mit besonderer Vorsicht behandeln
    • gibt einzelne Berichte zu schweren Nebenwirkungen (insbesondere Apnoen) bei Anwendung therapeutischer Dosen in dieser Altersgruppe
    • Dosisüberschreitungen sind unbedingt zu vermeiden
  • Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung angewendet werden bei
    • erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom
    • schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit) oder Hypertonie
    • Phäochromozytom
    • Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes mellitus)
    • Prostatahyperplasie
    • Porphyrie
    • Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) oder anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden
  • Anwendung und Überdosierung
    • längere Anwendung und Überdosierung sind zu vermeiden
    • insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung von abschwellenden Rhinologika kann deren Wirkung nachlassen (Tachyphylaxie)
    • kann zu einer Anwendung von höheren Dosen oder häufigerer Anwendung führen, was wiederum einen Dauergebrauch zur Folge haben kann
    • bei längerer Anwendung oder Überdosierung sollte die Behandlung sofort beendet werden
    • als Folge des Missbrauchs schleimhautabschwellender Rhinologika können auftreten
      • reaktive Hyperämie der Nasenschleimhaut (Rebound-Effekt)
      • chronische Schwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa)
      • Atrophie der Nasenschleimhaut
    • Anwendung bei chronischer Rhinitis sowie von höheren Dosierungen, als empfohlen, darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen