WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH Wirkstoff: Cetylpyridinium chlorid/Dequalinium/Lidocain →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
NotApplicable 15 ML 11,97 €

Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.

Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.

Jetzt KI fragen

Fachinformationen

Indikation

  • erkältungsbedingte Halsschmerzen
  • unterstützende Behandlung auftretender Entzündungen der Rachenschleimhaut

Dosierung

Basiseinheit: 1 Sprühstoß von 0,14 ml enthält 0,56 mg Lidocainhydrochlorid 1H2O, 0,17 mg Cetylpyridiniumchlorid 1H2O und 0,042 mg Dequaliniumchlorid

  • erkältungsbedingte Halsschmerzen und unterstützende Behandlung auftretender Entzündungen der Rachenschleimhaut
    • 2- 3 Sprühstösse bis zu 6mal / Tag
    • Kinder (6- 12 Jahre)
      • 2- 3 Sprühstösse bis zu 4mal / Tag
    • Behandlungsdauer:
      • Dauer der Beschwerden > 5 Tage: Arzt befragen
      • falls erforderlich, auch längerfristige Anwendung möglich

Kontraindikationen

Lidocain - intraoral
  • Überempfindlichkeit gegen Lidocain
  • Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika vom Amidtyp
  • Kinder < 12 Jahre

Nebenwirkungen

Lidocain - intraoral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Überempfindlichkeitsreaktionen oder Sensibilisierungen im Mundbereich
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • veränderte Geschmackswahrnehmung oder Taubheit der Zunge
        • bilden sich in der Regel nach kurzer Zeit wieder zurück

Anwendungshinweise

  • Spray zur Anwendung in der Mundhöhle
  • Bei Bedarf auf die schmerzenden Stellen im Rachenraum sprühen

Stillzeithinweise

Lidocain - intraoral
  • nach parenteraler Anwendung Übergang sehr geringer Mengen in die Muttermilch
  • bei vorschriftsmäßiger Anwendung erscheint ein Risiko für das Kind sehr unwahrscheinlich

Schwangerschaftshinweise

Lidocain - intraoral
  • darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer es ist eindeutig notwendig
  • kontrollierte klinische Studien an Schwangeren liegen nicht vor
  • Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren zeigen keinen Hinweis auf kongenitale Anomalien
  • Lidocain passiert die Plazenta nach parenteraler Anwendung
  • tierexperimentelle Studien
    • nur bei hohen Lidocaindosen wurden in Tierstudien nach pränataler Exposition unerwünschte Wirkungen auf den Fötus festgestellt

Warnhinweise

Lidocain - intraoral
  • Patienten mit eingeschränkter Leber- und / oder Nierenfunktion
    • Lidocain wird vorwiegend in der Leber verstoffwechselt und seine Metaboliten werden hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden
    • bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion können die Plasmaspiegel von Lidocain und seinen Metaboliten erhöht sein
      • dieser Effekt wird bei der Anwendung von Lidocain in Form von Lutschtabletten nicht von klinischer Relevanz sein
  • Lokalanästhetika können das Schlucken beeinträchtigen und die Gefahr des Verschluckens, besonders bei jüngeren Kindern, da diese häufig etwas essen, erhöhen
    • unmittelbar nach Anwendung ist Essen oder Trinken zu vermeiden
    • das Taubheitsgefühl von Zunge und Mundschleimhaut kann die Gefahr von Bissverletzungen erhöhen
    • wiederholte Anwendung kann zu einem Taubheitsgefühl des Halses und somit zu Schluckbeschwerden führen
  • mit Vorsicht anwenden
    • bei schweren Verletzungen und/oder Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
    • insbesondere bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Störungen oder Krampfneigung
  • Kreuzallergie-Risiko
    • ist eine Allergie gegen andere Lokalanästhetika vom Amidtyp bekannt, so muss mit einer Kreuzallergie gegen Lidocain gerechnet werden
  • Behandlungsdauer
    • zur Vermeidung von weiteren Komplikationen darf das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage ohne ärztlichen Rat angewendet werden, wenn schwere Halsentzündungen oder Halsschmerzen anhalten und mit Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen