Xadago 100 mg Filmtabletten
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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
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| NotApplicable | 14 ST | – |
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Indikation
- Behandlung von erwachsenen Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit (PK) als Zusatztherapie zu einer stabilen Dosis Levodopa (L-Dopa) (als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Parkinson-Arzneimitteln) bei Patienten im mittleren bis Spätstadium mit Fluktuationen
Dosierung
- Behandlung von erwachsenen Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit (PK) als Zusatztherapie zu einer stabilen Dosis Levodopa (L-Dopa) (als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Parkinson-Arzneimitteln) bei Patienten im mittleren bis Spätstadium mit Fluktuationen
- initial: 50 mg Safinamid 1mal / Tag
- Dosissteigerung nach individuellen klin. Erfordernissen auf 100 mg / Tag möglich
- Vorgehen bei Auslassen einer Dosis
- nächste Dosis am folgenden Tag zur üblichen Zeit einnehmen
Dosisanpassung
- ältere Menschen
- keine Dosisanpassung erforderlich
- > 75 Jahre: nur begrenzte Erfahrung
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte Einschränkung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelschwerer Einschränkung
- 50 mg Safinamid / Tag
- bei Fortschreiten ins schwere Stadium: Behandlung absetzen
- starke Einschränkung
- Anwendung kontraindiziert
- leichte Einschränkung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen, keine Daten
Kontraindikationen
Safinamid - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Safinamid
- gleichzeitige Behandlung mit
- anderen Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmern
- Pethidin
- schwere Beeinträchtigung der Leberfunktion
- Albinismus
- Netzhautdegeneration
- Uveitis
- erblich bedingte Retinopathie
- schwere progressive diabetische Retinopathie
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Safinamid - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Harnwegsinfektionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchopneumonie
- Furunkel
- Nasopharyngitis
- Pyodermie
- Rhinitis
- Zahninfektion
- Virusinfektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Basalzellkarzinom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Akrochordon
- melanozytärer Nävus
- seborrhoische Keratose
- Hautpapillom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anämie
- Leukopenie
- Anomalie der roten Blutkörperchen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Eosinophilie
- Lymphopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verminderter Appetit
- Hypertriglyceridämie
- erhöhter Appetit
- Hypercholesterinämie
- Hyperglykämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kachexie
- Hyperkaliämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Halluzinationen
- Depressionen
- anomale Träume
- Angst
- Verwirrtheitszustände
- Affektlabilität
- gesteigerte Libido
- Psychosen
- Unruhe
- Schlafstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Zwangsstörungen
- Delirium
- Desorientiertheit
- Illusionen
- impulsives Verhalten
- Libidoverlust
- Zwangsgedanken
- Paranoia
- vorzeitige Ejakulation
- Schlafattacken
- soziale Phobie
- Suizidgedanken
- ohne Häufigkeitsangabe
- Impulskontrollstörungen
- während der Behandlung mit Dopamin-Agonisten und / oder anderen dopaminergen Arzneimitteln können folgende Nebenwirkungen auftreten
- Spielsucht
- gesteigerte Libido
- Hypersexualität
- zwanghaftes Geldausgeben
- Kaufsucht
- Essattacken (Binge-Eating)
- zwanghaftes Essen
- während der Behandlung mit Dopamin-Agonisten und / oder anderen dopaminergen Arzneimitteln können folgende Nebenwirkungen auftreten
- Impulskontrollstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyskinesie (in Kombination mit L-Dopa allein oder in Kombination mit anderen Parkinson-Arzneimitteln)
- trat früh in der Behandlung auf und wurde als schwerwiegend eingestuft
- führte bei sehr wenigen Patienten (ca. 1,5%) zu Therapieabbruch und erforderte keine Dosisreduktion bei den Patienten
- Somnolenz
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Parkinson-Krankheit
- Dyskinesie (in Kombination mit L-Dopa allein oder in Kombination mit anderen Parkinson-Arzneimitteln)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- Gleichgewichtsstörung
- Hypoästhesie
- Dystonie
- Kopfbeschwerden
- Dysarthrie
- Synkopen
- kognitive Störungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Koordinationsstörungen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Dysgeusie
- Hyporeflexie
- radikuläre Schmerzen
- Restless-Legs-Syndrom
- Sedierung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Katarakt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Visustrübung
- Skotom
- Diplopie
- Photophobie
- Erkrankungen der Netzhaut
- Konjunktivitis
- Glaukom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Amblyopie
- Chromatopsie
- diabetische Retinopathie
- Erythropsie
- Augenblutung
- Augenschmerzen
- Augenlidödem
- Hypermetropie
- Keratitis
- gesteigerte Tränensekretion
- Nachtblindheit
- Papillenödem
- Presbyopie
- Strabismus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzklopfen
- Tachykardie
- Sinusbradykardie
- Arrhythmien
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Myokardinfarkt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- orthostatische Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypertonie
- Hypotonie
- Krampfadern
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- arterieller Spasmus
- Arteriosklerose
- hypertensive Krise
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- Dyspnoe
- Rhinorrhoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus
- Dysphonie
- oropharyngeale Schmerzen
- oropharyngealer Spasmus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verstopfung
- Dyspepsie
- Erbrechen
- Mundtrockenheit
- Diarrhoe
- Abdominalschmerzen
- Gastritis
- Flatulenz
- abdominale Distension
- Speichelhypersekretion
- gastroösophageale Refluxkrankheit
- aphtöse Stomatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magengeschwür
- Würgen
- Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperbilirubinämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperhidrose
- allgemeiner Juckreiz
- Photosensibilität
- Erythem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Alopezie
- Blasen
- Kontaktdermatitis
- Dermatose
- Ekchymose
- lichenoide Keratose
- nächtliches Schwitzen
- Hautschmerzen
- Pigmentstörungen
- Psoriasis
- seborrhoische Dermatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rückenschmerzen
- Arthralgia
- Muskelspasmen
- Muskelrigidität
- Schmerzen in den Extremitäten
- Muskelschwäche
- Gefühl der Schwere
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Spondylitis ankylosans
- Flankenschmerzen
- Gelenkschwellungen
- Schmerzen der Skelettmuskulatur
- Myalgie
- Nackenschmerzen
- Osteoarthritis
- Synovialzyste
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nykturie
- Dysurie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harndrang
- Polyurie
- Pyurie
- verzögerter Harnfluss
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- benigne Prostatahyperplasie
- Erkrankungen der Brust
- Brustschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fatigue
- Asthenie
- Gangstörungen
- peripheres Ödem
- Schmerzen
- Hitzegefühl
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- verminderte Arzneimittelwirksamkeit
- Arzneimittelunverträglichkeit
- Kältegefühl
- Krankheitsgefühl
- Pyrexie
- Xerosis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme
- Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
- Triglyceride im Blut erhöht
- Blutzuckerspiegel erhöht
- Harnstoff im Blut erhöht
- alkalische Phospahatase im Blut erhöht
- Bikarbonat im Blut erhöht
- Kreatinin im Blut erhöht
- EKG mit verlängerter QT-Zeit
- anomaler Leberfunktionstest
- anomale Urinanalysewerte
- erhöhter Blutdruck
- erniedrigter Blutdruck
- anomaler ophtalmologischer Diagnosetest
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Calcium im Blut erniedrigt
- Kalium im Blut erniedrigt
- Cholesterin im Blut erniedrigt
- erhöhte Körpertemperatur
- Herzgeräusche
- anomales Belastungs-EKG
- Hämatokrit erniedrigt
- Hämoglobin erniedrigt
- International Normalized Ratio-Wert erniedrigt
- Lymphozytenzahl erniedrigt
- Blutplättchenzahl erniedrigt
- Lipoprotein niederer Dichte erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stürze
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fußfraktur
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Prellungen
- Fettembolien
- Kopfverletzungen
- Verletzungen des Mundes
- Verletzungen des Skelettsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- soziale Umstände
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Spielsucht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
schwerwiegende Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Anwendung von SSRI, SNRI, trizyklischen / tetrazyklischen Antidepressiva und MAO-Hemmern
- hypertensive Krise (hoher Blutdruck, Kollaps)
- malignes neuroleptisches Syndrom
- Verwirrtheit
- Schwitzen
- Muskelrigidität
- Hyperthermie
- CPK-Anstieg
- Serotonin-Syndrom
- Verwirrtheit
- Hypertonie
- Muskelsteifigkeit
- Halluzinationen
- Hypotonie
Anwendungshinweise
- Einnahme der Filmtabletten mit Wasser mit oder ohne Nahrung
Stillzeithinweise
Safinamid - peroral
- sollte bei stillenden Frauen nicht angewendet werden
- zur Verfügung stehende pharmakodynamische / toxikologische Daten vom Tier haben gezeigt, dass Safinamid in die Muttermilch ausgeschieden wird
- Risiko für den gestillten Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Safinamid - peroral
- Safinamid sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- Anwendung von Safinamid während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Safinamid sollte bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht angewendet werden, außer bei Anwendung einer zuverlässigen Verhütungsmethode
- Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht empfohlen
- keine oder nur sehr begrenzte klinische Daten/Erfahrungen zur Safinamid-Exposition während der Schwangerschaft/bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien zeigten Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- weisen darauf hin, dass Behandlung mit Safinamid mit Nebenwirkungen auf die Reproduktionsleistung der weiblichen Ratte und die Spermienqualität in Verbindung steht
- Fertilität der männlichen Ratte nicht beeinträchtigt
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Safinamid - peroral
- selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
- im Allgemeinen kann Safinamid zusammen mit SSRI in der niedrigsten wirksamen Dosis angewendet werden, sofern besonderes Augenmerk auf die serotonergen Symptome gelegt wird
- Comedikation vermeiden mit Fluoxetin oder Fluvoxamin
- oder diese Wirkstoffe sollten, sofern eine gleichzeitige Behandlung erforderlich ist, in niedriger Dosis angewendet werden
- bei vorangegangener Behandlung mit SSRI
- Auswaschphase von 5 Halbwertszeiten sollte vor Einleitung der Behandlung mit Safinamid in Betracht gezogen werden
- MAO-Hemmer
- zwischen Absetzen von Safinamid und Beginn einer Behandlung mit MAO-Hemmern müssen mind. 7 Tage liegen
- Pethidin
- zwischen Absetzen von Safinamid und Beginn einer Behandlung mit Pethidin müssen mind. 7 Tage liegen
- BCRP-Substrate
- wenn Safinamid gleichzeitig mit Produkten angewendet wird, die BCRP-Substrate sind, ziehen Sie bitte die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels des jeweiligen Produkts zurate
- eingeschränkte Leberfunktion
- Vorsicht bei mittelschwerer Leberfunktionsstörung
- bei Fortschreiten der Leberfunktionseinschränkung ins schwere Stadium sollte Safinamid abgesetzt werden
- Netzhautdegeneration
- Potenzial für Netzhautdegeneration bei Patienten mit anamnestisch bekannter Netzhauterkrankung
- keine Anwendung bei Patienten mit einer ophthalmologischen Vorgeschichte, die das Risiko von potenziellen Wirkungen auf die Netzhaut erhöhen könnte, z.B. Patienten mit
- positiver Familienanamnese für Netzhauterkrankungen
- anamnestisch bekannter Uveitis
- Impulskontrollstörungen (IKS)
- können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und / oder einer dopaminergen Therapie behandelt werden
- auch berichtet bei Anwendung von anderen MAO-Hemmern
- Safinamid bisher nicht mit einem zunehmenden Auftreten von IKS in Verbindung gebracht
- Patienten und Betreuer sollten auf mögliche verhaltensbezogene Symptome aufmerksam gemacht werden, die unter Therapie mit MAO-Hemmern beobachtet wurden, wie
- Zwangshandlungen
- Zwangsgedanken
- Spielsucht
- verstärkte Libido
- Hypersexualität
- impulsives verhalten
- zwanghaftes Geldausgeben
- Kaufsucht
- können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und / oder einer dopaminergen Therapie behandelt werden
- dopaminerge Nebenwirkungen
- wenn Safinamid als Begleittherapie zu Levodopa angewendet wird, können sich die Nebenwirkungen von Levodopa verstärken, eine bereits vorliegende Dyskinesie kann sich verschlimmern und eine Reduktion der Levodopa-Dosis erfordern
- diese Wirkung zeigte sich nicht, wenn Safinamid im frühen Parkinson-Stadium zusätzlich zu Dopamin-Agonisten angewendet wurde