XUSAL 5mg/ml Tropfen zum Einnehmen Lösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 20 ML | 27,62 € |
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Indikation
Erwachsene und Kinder (>/= 2 Jahre)
- symptomatische Behandlung von
- allergischer Rhinitis (einschließlich persistierende allergische Rhinitis)
- Urtikaria
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung (= 20 Tropfen) enthält 5 mg Levocetirizindihydrochlorid
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich persistierender allergischer Rhinitis) und Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 5 mg Levocetirizindihydrochlorid (= 20 Tropfen) 1mal / Tag
- Kinder und Jugendliche (2 Jahre - < 12 Jahre)
- Kinder 6 - < 12 Jahre
- 5 mg Levocetirizindihydrochlorid (= 20 Tropfen) 1mal / Tag
- Kinder 2 - < 6 Jahre
- 1,25 mg (= 5 Tropfen) Levocetirizindihydrochlorid 2mal / Tag
- entspricht 2,5 mg Levocetirizindihydrochlorid / Tag
- 1,25 mg (= 5 Tropfen) Levocetirizindihydrochlorid 2mal / Tag
- Kleinkinder < 2 Jahre
- für Kinder zw. 6 Monaten - 12 Jahren liegen einige klinische Daten vor
- Ergebnisse jedoch nicht ausreichend, um die Anwendung von Levocetirizin bei Säuglingen und Kleinkindern < 2 Jahre zu belegen
- für Kinder zw. 6 Monaten - 12 Jahren liegen einige klinische Daten vor
- Kinder 6 - < 12 Jahre
- Behandlungsdauer
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder an < 4 Wochen / Jahr)
- Behandlung entsprechend der Erkrankung und ihrer Vorgeschichte
- Behandlung beenden, sobald die Symptome verschwunden sind
- Behandlung wiederaufnehmen, wenn Symptome wiederkehren
- persistierende allergische Rhinitis (Symptome an > 4 Tagen / Woche und an > 4 Wochen / Jahr)
- kontinuierliche Therapie während der Kontaktzeit mit den Allergenen
- klinische Erfahrungen
- Levocetirizin
- klinische Erfahrungen liegen vor für Behandlungsdauer von mind. 6 Monaten
- Cetirizin (Razemat)
- chronische Urtikaria und chronisch allergischer Schnupfen
- klinische Erfahrungen liegen vor für Behandlungsdauer von bis zu 1 Jahr
- chronische Urtikaria und chronisch allergischer Schnupfen
- Levocetirizin
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder an < 4 Wochen / Jahr)
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- Dosisanpassung bei mäßig bis schwer eingeschränkter Nierenfunktion (s. "eingeschränkte Nierenfunktion")
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Erwachsene und ältere Patienten
- Dosisintervalle individuell einstellen je nach Nierenfunktion [eGFR (estimated Glomerular Filtration Rate) - geschätzte glomeruläre Filtrationsrate]
- normale Nierenfunktion (eGFR >/= 90 ml / Min.)
- 5 mg (20 Tropfen) 1mal / Tag
- leichte Nierenfunktionsstörung (eGFR 60 - < 90 ml / Min.)
- 5 mg (20 Tropfen) 1mal / Tag
- mäßige Nierenfunktionsstörung (eGFR 30 - < 60 ml / Min.)
- 5 mg (20 Tropfen) 1mal / 2 Tage
- schwere Nierenfunktionsstörung (eGFR 15 - < 30 ml / Min.), nicht dialysepflichtig
- 5 mg (20 Tropfen) 1mal / 3 Tage
- Nierenerkrankung im Endstadium (End Stage Renal Disease, ESRD)
- eGFR < 15 ml / Min., dialysepflichtig
- Anwendung kontraindiziert
- eGFR < 15 ml / Min., dialysepflichtig
- normale Nierenfunktion (eGFR >/= 90 ml / Min.)
- Dosisintervalle individuell einstellen je nach Nierenfunktion [eGFR (estimated Glomerular Filtration Rate) - geschätzte glomeruläre Filtrationsrate]
- Kinder
- Dosis individuell unter Berücksichtigung der renalen Clearance und des Körpergewichts anpassen
- keine spezifischen Daten vorhanden
- Erwachsene und ältere Patienten
- eingeschränkte Leberfunktion
- ausschließlich eingeschränkte Leberfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- gleichzeitig eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
- Dosisanpassung erforderlich (s. "eingeschränkte Nierenfunktion")
- ausschließlich eingeschränkte Leberfunktion
Kontraindikationen
Levocetirizin - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen den Levocetirizin, Cetirizin, Hydroxyzin oder andere Piperazinderivate
- Patienten mit Nierenerkrankung im Endstadium, die eine geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) < 15 ml/Min. haben und dialysepflichtig sind
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Levocetirizin - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen inkl. Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Appetitsteigerung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aggression
- Erregung
- Halluzination
- Depression
- Schlaflosigkeit
- Suizidgedanken
- Albtraum
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Somnolenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Konvulsion
- Parästhesie
- Schwindelgefühl
- Synkope
- Tremor
- Geschmacksstörung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhö
- Obstipation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehstörungen
- verschwommenes Sehen
- Okulogyration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- angioneurotisches Ödem
- fixes Arzneimittelexanthem
- Pruritus
- nach Beendigung der Levocetirizin-Anwendung über Pruritus berichtet
- Ausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthralgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dysurie
- Harnretention
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- abnorme Leberfunktionstests
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Tropfen zum Einnehmen
- Einnahme der Tropfen
- zu oder unabhängig von den Mahlzeiten
- Tropfen unverdünnt auf einen Löffel geben
- oder Tropfen mit Wasser verdünnen
- verdünnte Lösung sofort einnehmen
- Menge des Wassers, zu der die Tropfen gegeben werden, muss an das Trinkvermögen des Patienten angepasst werden
- weitere Hinweise zur Handhabung, siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Levocetirizin - intraoral
- Nebenwirkungen von Levocetirizin können bei gestillten Säuglingen/Kindern auftreten
- daher Vorsicht bei der Verwendung von Levocetirizin bei stillenden Frauen
- Übergang in die Muttermilch
- Cetirizin, das Razemat von Levocetirizin, geht beim Menschen in die Muttermilch über
- Übergang von Levocetirizin in die Muttermilch wahrscheinlich
Schwangerschaftshinweise
Levocetirizin - intraoral
- falls notwendig, kann eine Anwendung von Levocetirizin während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (< 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Levocetirizin bei Schwangeren vorliegend
- weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (> 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten jedoch nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität mit Cetirizin, dem Razemat von Levocetirizin hin
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung
- Fertilität
- keine klinischen Daten für Levocetirizin verfügbar
Warnhinweise
Levocetirizin - intraoral
- Alkohol
- Vorsicht, wenn Levocetirizin zusammen mit Alkohol eingenommen wird
- Epilepsie, Patienten mit Krampfrisiko
- Vorsicht bei Patienten mit Epilepsie und mit Krampfrisiko, da Levocetirizin Krampfanfälle verstärken kann
- Risikofaktoren für Harnverhalten (z.B. bei Rückenmarksverletzung, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht bei Patienten mit Risikofaktoren für Harnverhalten (z.B. bei Rückenmarksverletzung, Prostatahyperplasie), da das Risiko einer Harnretention durch Levocetirizin erhöht werden kann
- Hauttests zum Nachweis von Allergien
- Reaktionen auf Hauttests zum Nachweis von Allergien werden durch Antihistaminika unterdrückt
- deshalb ist vor deren Durchführung eine Auswaschphase (von 3 Tagen) erforderlich
- Pruritus
- nach Absetzen von Levocetirizin kann Pruritus auftreten, auch wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- Symptome können spontan verschwinden
- in einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern
- nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden
- Säuglinge und Kleinkinder < 2 Jahren
- auch wenn für Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren einige klinische Daten vorliegen, sind diese Ergebnisse nicht ausreichend, um die Anwendung von Levocetirizin bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren zu belegen