XYLOCAIN PUMPSPRAY DENTAL
Aspen Germany GmbH
Wirkstoff: Lidocain →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 ML | 49,99 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren
- prophylaktische und therapeutische Oberflächenanästhesie im Bereich der Mundhöhle, z.B.
- Verhütung des Einstichschmerzes und der Einstichangst bei Injektionen
- kleineren chirurgischen Eingriffen
- Entfernung von losen Wurzelresten oder Milchzähnen
- Zahnsteinentfernung
- Parodontosebehandlung
- Einpassen prothetischer oder orthodontischer Arbeiten
- Aphten
- Prothesendruckstellen
- Brechreizverhütung bei Abdrucknahme
- Röntgenaufnahmen
- prophylaktische und therapeutische Oberflächenanästhesie im Bereich der Mundhöhle, z.B.
Dosierung
Basiseinheit: 1 Sprühstoß (ca. 100 mg) enthält 10 mg Lidocain
- prophylaktische und therapeutische Oberflächenanästhesie im Bereich der Mundhöhle
- Dauer der Anästhesie: 10 - 15 Minuten
- Wirkungseintritt (abhängig vom Applikationsort) nach 1 - 3 Minuten
- Sicherheit und Wirksamkeit abhängig von der richtigen Dosierung und Anwendungstechnik, von geeigneten Vorsichtsmaßnahmen und den bereitstehenden Notfallmaßnahmen
- für Dosisermittlung Erfahrungen des Zahnarztes und seine Kenntnis über die körperliche Verfassung des Patienten von großer Bedeutung
- i.d.R. 1 - 2 Sprühstöße ausreichend (je nach Ausdehnung des zu anästhesierenden Gebietes)
- Verabreichung der kleinsten, zum Erreichen der gewünschten ausreichenden Anästhesie erforderlichen Dosis
- individuelle Dosierung entsprechend der Besonderheiten des Einzelfalles
- Erwachsene
- Maximaldosis bei normalen KG (70 kg): 20 Sprühstöße (ca. 200 mg Lidocain, entsprechend 3 mg / kg KG)
- auf dieser Basis Berechnung der Maximaldosis im Einzelfall (z.B. für Kinder, Patienten in hohem Alter und Personen in reduziertem Allgemeinzustand)
- Maximaldosis bei normalen KG (70 kg): 20 Sprühstöße (ca. 200 mg Lidocain, entsprechend 3 mg / kg KG)
- Kinder und Jugendliche
- > 12 Jahre mit < 25 kg KG
- Dosierung abhängig von KG und der körperlichen Verfassung
- < 12 Jahre
- Maximaldosis: 4 - 5 mg / kg KG
- < 3 Jahre
- geringer konzentrierte Lidocainlösungen anwenden
- </= 2 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- > 12 Jahre mit < 25 kg KG
- Dauer der Anwendung
- Festlegung durch den behandelnden Zahnarzt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Niereninsuffizienz
- besondere Beobachtung erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz
- eingeschränkte Leberfunktion
- fortgeschrittene Lebererkrankungen
- besondere Beobachtung erforderlich
- fortgeschrittene Lebererkrankungen
Kontraindikationen
Lidocain - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Lidocain oder andere Lokalanästhetika vom Amid-Typ
- schwere Störungen des Reizbildungs- und Reizleitungssystems am Herzen
- (akute) dekompensierte Herzinsuffizienz (akutes Versagen der Herzleistung)
- kardiogener und hypovolämischer Schock
- für ggf. weitere, produktspezifische Einschränkungen siehe jeweilige Herstellerinformation
Nebenwirkungen
Lidocain - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen (in schwersten Fällen ein anaphylaktischer Schock)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erregung
- Depression
- Nervosität
- Schwindel
- Sehstörungen
- Kribbeln und Taubheitsgefühl im Bereich der Mundhöhle
- Zittern
- Abgeschlagenheit
- Krämpfe
- Bewusstlosigkeit
- Atemstillstand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blässe
- Hypotonie
- Myokardschwäche
- Bradykardie
- Herzstillstand
- anaphylaktische Kreislaufreaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- Ödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehende Ödeme im Rachen- und Kehlkopfbereich (bei Anwendung von Lidocain im Mund- und Rachenraum; sehr selten mit Heiserkeit)
- ohne Häufigkeitsangabe
- lokale Reizerscheinungen am Applikationsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- zur Anwendung auf Schleimhäuten, gewährleistet schnelle und tiefe Oberflächenanästhesie der Schleimhäute
- eventuell auftretendes leichtes Brennen bei der ersten Applikation verschwindet mit dem schnellen Eintritt der Oberflächenanästhesie
- jeder Druck auf den Ventilkopf gibt jeweils ca. 100 mg Spray frei (10 mg Lidocain)
- nicht in die Augen sprühen
- bei versehentlichem Augenkontakt Auge sofort mit fließendem Wasser spülen
Stillzeithinweise
Lidocain - intraoral
- eine Gefahr für den Säugling erscheint bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich
- Lidocain geht in geringen Mengen in die Muttermilch über (nach parenteraler Gabe)
- Untersuchungen zum Übergang nach topischer Anwendung in der Stillzeit liegen nicht vor
- da Lidocain relativ schnell und nahezu vollständig in der Leber verstoffwechselt wird, ist zu erwarten, dass nur sehr geringe Mengen Lidocain in die Muttermilch übergehen
Schwangerschaftshinweise
Lidocain - intraoral
- Lidocain darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- kontollierte Untersuchungen an Schwangeren liegen nicht vor, keine hinreichenden Daten vorliegend
- Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren geben keinen Hinweis auf kongenitale Effekte durch Lidocain
- bisher liegen keine Hinweise auf angeborene Missbildungen nach Lidocainexposition in der Schwangerschaft vor
- Lidocain passiert die Plazenta (parenterale Gabe)
- Untersuchungen zum plazentaren Übergang nach topischer Anwendung liegen nicht vor
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
Warnhinweise
Lidocain - intraoral
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht
- bei (schwerer verminderter) Nierenfunktion und (fortgeschrittenen) Lebererkrankungen
- bei Myasthenia gravis (krankhafte Muskelschwäche)
- bei kardiovaskulären Erkrankungen, einschl. Herzinsuffizienz
- auf entzündetem (infiziertem) oder traumatisch geschädigtem Gewebe
- Schleimhautverletzungen im Applikationsbereich ermöglichen eine erhöhte systemische Resorption
- bei Kindern
- bei älteren Patienten
- bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand
- Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, erblicher oder idiopathischer Methämoglobinämie
- sind anfälliger für Wirkstoff-induzierte Anzeichen einer Methämoglobinämie
- Patienten mit akuter Porphyrie
- nur bei zwingender Indikation anwenden, da durch das Arzneimittel möglicherweise eine Porphyrie ausgelöst werden kann
- bei allen Patienten mit Porphyrie sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden
- ist eine Allergie gegen Lidocain bekannt,
- so muss mit einer Kreuzallergie gegen andere Säureamid-Lokalanästhetika gerechnet werden
- Risiko systemischer Nebenwirkungen
- erhöhtes Risiko, durch verstärkte systemische Resorption bei Anwendung
- als Gurgellösung
- das Arzneimittel sollte nicht zum Gurgeln angewendet werden (schnellere Aufnahme des Wirkstoffs über die Schleimhäute oder durch das Verschlucken des Wirkstoffs)
- auf Schleimhäuten der Trachea und tieferen Atemwege (ähnlich schnelle Resorption wie bei systemischer Anwendung)
- auf Wundflächen bzw. auf traumatisch geschädigter oder entzündeter Haut- bzw. Schleimhaut
- als Gurgellösung
- Applikation in diesen Bereichen mit besonderer Vorsicht
- erhöhtes Risiko, durch verstärkte systemische Resorption bei Anwendung
- Überdosierung
- werden größere Mengen Lidocain appliziert oder wird das Arzneimittel häufiger als verordnet bzw. in kurzen Dosierungsintervallen angewendet, können toxische Blutspiegel erreicht und schwere Nebenwirkungen verursacht werden
- die sicherste Prophylaxe besteht in der genauen Einhaltung der empfohlenen Dosierung von Lidocain
- dies ist besonders bei Kindern zu beachten, bei denen die Dosierung an das Körpergewicht angepasst werden soll
- beim Auftreten von toxischen Effekten können notfallmedizinische Maßnahmen und Beatmung notwendig werden
- Anwendung im Mund, Rachen und Kehlkopfbereich
- das Kauen von Kaugummi oder Nahrungsaufnahme ist so lange zu vermeiden, bis Mund oder Rachen nicht mehr gefühllos sind
- das Schlucken kann erschwert und die Gefahr der Aspiration erhöht sein
- mit dem Risiko einer Anästhesiophagie muss gerechnet werden
- bei tauber Zunge und Mundschleimhaut besteht die Gefahr von Bissverletzungen (Lippen, Wangen, Schleimhäute, Zunge)
- Trachealtuben mit PVC-Cuffs
- Lidocain sollte nicht auf Trachealtuben mit PVC-Cuffs angewendet werden
- Lidocain als Base kann bei Kontakt sowohl mit PVC-Cuffs als auch mit anderen Cuffs den Trachealtubus beschädigen
- dies äußert sich in Form von winzigen Löchern, die zu einer Undichtigkeit und somit zu einem Druckabfall des Tubus führen können
- versehentliche Applikation ins Auge
- sofort mit fließendem Wasser spülen