Yomogi 250 mg
Ardeypharm GmbH
Wirkstoff: Saccharomyces cerevisiae →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 9,10 € |
| N2 | 20 ST | 15,97 € |
| N3 | 50 ST | 34,99 € |
| KTP | 100 ST | 69,89 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung akuter Durchfallerkrankungen
- auch bei Reisediarrhö und Diarrhöen unter Sondennahrung
- Vorbeugung von Reisediarrhöen
Dosierung
- symptomatische Behandlung akuter Durchfallerkrankungen, auch bei Reisediarrhö und Diarrhöen unter Sondennahrung sowie zur Vorbeugung von Reisediarrhöen
- akute Diarrhö
- Kinder 6 Monate - 2 Jahre
- 1 Hartkapsel (250 mg Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926) 1 - 2mal / Tag
- Behandlung nur unter ärztlicher Aufsicht
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder >/= 2 Jahre
- 1 Hartkapsel 1 - 2mal / Tag
- Säuglinge < 6 Monate
- Anwendung nicht vorgesehen
- unzureichende Untersuchungen zur Dosierung und Unbedenklichkeit
- Anwendungsdauer
- Einnahme über 4 - 7 Tage in der Regel ausreichend
- bei Durchfällen, die länger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhung einhergehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- Kinder 6 Monate - 2 Jahre
- Prophylaxe von Reisediarrhöen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 1 Hartkapsel 1 - 2mal / Tag
- Beginn 5 Tage vor der Abreise
- Kinder < 12 Jahre
- Anwendung nicht vorgesehen (unzureichende Untersuchungen)
- Anwendungsdauer
- konsequent über die gesamte Reisedauer anwenden
- bei Durchfällen, die länger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhung einhergehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- akute Diarrhö
Kontraindikationen
Saccharomyces boulardii - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Hefe (Hefeallergie); insb. gegen Saccharomyces boulardii / cerevisiae
- Patienten mit zentralem Venenkatheter
- schwerkranke Patienten oder immunsupprimierte Patienten aufgrund des Fungämierisikos
- Anwendung bei Kindern
- jeweilige Herstellerinformation beachten
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Saccharomyces boulardii - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktion in Form von Juckreiz, Urtikaria, lokalem oder generalisertem Exanthem sowie Quincke-Ödem, Atemnot und anaphylaktischer Schock
- sollte der Patient eine der genannten Überempfindlichkeitsreaktionen, insbesondere Schleimhautschwellung im Gesichtsbereich (Quincke- Ödem), Atemnot oder Anzeichen von allergischem Schock beobachten, muss das Arzneimittel abgesetzt und sofort ein Arzt informiert werden, damit dieser über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden kann
- Überempfindlichkeitsreaktion in Form von Juckreiz, Urtikaria, lokalem oder generalisertem Exanthem sowie Quincke-Ödem, Atemnot und anaphylaktischer Schock
- ohne Häufigkeitsangabe
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Fungämie bei Patienten mit zentralem Venenkatheter und bei schwerkranken oder immunsuppremierten Patienten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sepsis bei schwerkranken oder immunsupprimierten Patienten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blähungen
- Verstopfung
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Hartkapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise 1 Glas Wasser) vor den Mahlzeiten einnehmen
- Kinder < 6 Jahre sowie bei Sondenernährung
- Hartkapseln durch Auseinanderziehen der Kapselhälften öffnen und Inhalt in Speisen oder Flüssigkeit gemischt (Zimmertemperatur) bzw. in Nährlösung geben
- Kapseln nicht in den Räumen von Patienten öffnen (Gefahr einer Kontaminierung über die Raumluft)
- besondere Aufmerksamkeit bei der Handhabung des Produkts in Gegenwart von Patienten mit zentralem aber auch peripherem Venenkatheter, auch wenn die Patienten nicht mit Saccharomyces boulardii behandelt werden (Vermeidung jeglicher Kontaminierung durch die Hände und/oder Verbreitung über die Raumluft)
- das medizinische Fachpersonal sollte bei der Handhabung von Probiotika für die Verabreichung Handschuhe tragen, die Handschuhe danach umgehend entsorgen und sich die Hände gründlich waschen
Stillzeithinweise
Saccharomyces boulardii - peroral
- sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Bestandteile aus den arzneilich wirksamen Bestandteilen oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen
- Risiko für das Neugeborene kann nicht ausgeschlossen werden
- Ergebnisse experimenteller Untersuchungen liegen nicht vor
- aus der verbreiteten Anwendung als Lebensmittel haben sich bisher keine Hinweise und Risiken in der Stillzeit ergeben
Schwangerschaftshinweise
Saccharomyces boulardii - peroral
- sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- Ergebnisse experimenteller Untersuchungen liegen nicht vor
- keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- aus der verbreiteten Anwendung als Lebensmittel haben sich bisher keine Hinweise und Risiken in der Schwangerschaft ergeben
- tierexperimentelle Studien
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- Fertilität
- keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vorliegend
Warnhinweise
Saccharomyces boulardii - peroral
- Hinweise an Patienten in der Selbstmedikation
- bei Durchfällen, die länger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhung einhergehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- bei Verschlimmerung oder ausbleibender Besserung der Akne sollte ein Arzt konsultiert werden
- Flüssigkeit und Elektrolyte
- bei Durchfallerkrankungen muss, insbesondere bei Kindern, auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten als wichtigste therapeutische Maßnahme geachtet werden.
- Saccharomyces boulardii / Saccharomyces cerevisiae ist ein lebender Mikroorganismus
- der unter ungünstigen Bedingungen, wie sie bei abwehrgeschwächten Patienten auftreten, durch eine Wanderung aus dem MagenMagen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf oder durch äußere Verunreinigung von Zentralvenenkathetern systemische (generalisierte) Pilzinfektionen hervorrufen kann
- Fungämie, Sepsis
- sehr selten über Fälle von Fungämien (mit positivem Nachweis von Saccharomyces-Stämmen in der Blutkultur) sowie Sepsis berichtet
- meist bei Patienten mit zentralem Venenkatheter, schwerkranken oder immunsuppremierten Patienten
- äußerte sich meist mit Fieber
- nach Abbruch der Saccharomyces-Therapie, der Verabreichung von Antimykotika und, wenn notwendig, der Entfernung des Katheters war das Outcome zufriedenstellend
- bei einigen schwerkranken Patienten kam es hingegen zu einem tödlichen Verlauf
- sehr selten über Fälle von Fungämien (mit positivem Nachweis von Saccharomyces-Stämmen in der Blutkultur) sowie Sepsis berichtet
- Patienten mit zentralem oder peripherem Venenkatheter
- wie bei allen Medikamenten, die lebende Mikroorganismen enthalten, muss der Handhabung des Produkts in Gegenwart von Patienten mit zentralem aber auch peripherem Venenkatheter besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, auch wenn die Patienten nicht mit Saccharomyces boulardii behandelt werden, um jegliche Kontaminierung durch die Hände und / oder Verbreitung über die Raumluft zu vermeiden
- Kinder und Jugendliche
- jeweilige Herstellerinformationen beachten