Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 15,49 € |
| N2 | 50 ST | 34,87 € |
| N3 | 100 ST | 64,15 € |
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Indikation
Erwachsene und Kinder >/= 6 Jahre
- Linderung von nasalen und okularen Symptomen bei saisonaler und perennialer allergischer Rhinitis
- Linderung von Symptomen bei chronischer idiopathischer Urtikaria
Dosierung
- Linderung von nasalen und okularen Symptomen bei saisonaler und perennialer allergischer Rhinitis; Linderung von Symptomen bei chronischer idiopathischer Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 10 mg Cetirizindihydrochlorid (= 1 Tablette) 1mal / Tag
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 5 mg Cetirizindihydrochlorid (= 1/2 Tablette) 2mal / Tag
- Kinder < 6 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen, da diese Formulierung keine geeignete Dosisanpassung ermöglicht
- Anwendung einer für Kinder geeigneten Darreichungsform von Cetirizin empfohlen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich (soweit die Nierenfunktion unauffällig ist)
- Niereninsuffizienz
- es liegen keine Daten vor, die das Wirksamkeits- /Sicherheits-Verhältnis für Patienten mit Niereninsuffizienz belegen
- Cetirizin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden
- bei fehlender alternativer Behandlung: Dosisintervall muss individuell an die Nierenfunktion angepasst werden
- Erwachsene mit eingeschränkter Nierenfunktion
- normale Nierenfunktion (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate - estimated Glomerular Filtration Rate (eGFR) >/= 90 ml / Min.)
- 10 mg Cetirizindihydrochlorid 1mal / Tag
- leichte Nierenfunktionsstörung (eGFR 60 - < 90 ml / Min.)
- 10 mg Cetirizindihydrochlorid 1mal / Tag
- mäßige Nierenfunktionsstörung (eGFR 30 - < 60 ml / Min.)
- 5 mg Cetirizindihydrochlorid 1mal / Tag
- schwere Nierenfunktionsstörung (eGFR 15 - < 30 ml / Min.), nicht dialysepflichtig
- 5 mg Cetirizindihydrochlorid 1mal / 2 Tage
- Nierenerkrankung im Endstadium (eGFR < 15 ml / Min.), dialysepflichtig
- Anwendung kontraindiziert
- normale Nierenfunktion (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate - estimated Glomerular Filtration Rate (eGFR) >/= 90 ml / Min.)
- Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Dosis muss unter Berücksichtigung der renalen Clearance, des Alters und des Körpergewichts individuell angepasst werden
- Leberinsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Patienten mit gleichzeitig eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion:
- Dosisanpassung empfohlen, s. Niereninsuffizienz
Kontraindikationen
Cetirizin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Cetirizin, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate
- Nierenerkrankung im Endstadium
- eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate) < 15 ml/Min.
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Cetirizin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- gesteigerter Appetit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konvulsionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysgeusie
- Synkope
- Tremor
- Dystonie
- Dyskinesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Amnesie
- Gedächtnisstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Aggression
- Verwirrtheit
- Depression
- Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tics
- ohne Häufigkeitsangabe
- Suizidgedanken
- Albträume
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Akkommodationsstörungen
- verschwommenes Sehen
- okulogyre Krise
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abdominalschmerzen
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- auffällige Leberfunktion (erhöhte Werte für Transaminasen, alkalische Phosphatase, gamma-GT und Bilirubin)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pharyngitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Quincke-Ödem
- fixes Arzneimittelexanthem
- ohne Häufigkeitsangabe
- akut generalisiertes, pustulöses Exanthem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arthralgie
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- Enuresis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnverhalt
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie
- Malaise (allgemeines Unwohlsein)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gewichtszunahme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Nebenwirkungen bei Kindern (6 Monaten bis 12 Jahre) in placebokontrollierten klinischen Studien mit Häufigkeiten von 1% oder mehr
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rhinitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen mit einem Glas Flüssigkeit
Stillzeithinweise
Cetirizin - peroral
- Vorsicht bei der Anwendung von Cetirizin in der Stillzeit
- Cetirizin geht in die Muttermilch über
- in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Probennahme nach der Verabreichung entspricht die Konzentration in der Muttermilch 25 bis 90 % der im Plasma gemessenen Konzentration
- Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Cetirizin - peroral
- Vorsicht bei der Anwendung von Cetirizin in der Schwangerschaft
- die für Cetirizin gesammelten Daten zum Schwangerschaftsausgang deuten nicht darauf hin, dass die maternale Toxizität oder die Feto- / Embryotoxizität über das Maß spontan auftretender Fehlbildungen hinaus verstärkt wird
- tierexperimentelle Studien
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- begrenzte Daten zur Fertilität beim Menschen vorliegend, die aber keine Bedenken zur Sicherheit ergeben haben
- tierexperimentelle Daten
- zeigen keine Sicherheitsbedenken für die menschliche Reproduktion
Warnhinweise
Cetirizin - peroral
- Alkohol
- bei therapeutischen Dosierungen im Zusammenhang mit Alkohol (bei einem Alkoholblutspiegel von 0,5 g/l) keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen festgestellt
- dennoch Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol
- Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt (z. B. Läsion des Rückenmarks, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht, da Cetirizin das Risiko eines Harnverhaltes erhöhen kann
- Patienten mit Epilepsie und Patienten mit Krampfneigung
- Vorsicht bei der Anwendung
- Allergietests
- Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut
- daher vor Durchführung eines Allergietests eine dreitägige Auswaschphase erforderlich
- Pruritus und Urtikaria
- können bei Beendigung der Behandlung mit Cetirizin auftreten, selbst wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- in manchen Fällen können die Symptome so stark sein, dass die Behandlung wieder aufgenommen werden muss
- Symptome sollten abklingen sobald die Behandlung wieder aufgenommen wurde
- Kinder und Jugendliche (< 6 Jahren)
- Anwendung bei Kindern < 6 Jahren nicht empfohlen, da die feste orale Darreichungsform keine geeignete Dosisanpassung ermöglicht
- Anwendung einer für Kinder geeigneten Darreichungsform von Cetirizin empfohlen