Amitriptylin
Kurzübersicht
Erwachsene
Standarddosierung
DANI
DALI
Ältere Personen
Wichtige Hinweise
Schwangerschaft / Stillzeit
Kinder und Jugendliche
Dosierung
Therapievorschlag: Amitriptylin initial 25 mg retardiert p.o. 0-0-1, bei älteren Patienten ggf. 10 mg pro Tag retardiert, Steigerung alle 3–5 Tage um 10–25 mg, am besten tolerierte Dosis: 25–75 mg pro Tag, Gabe retardiert als Einmaldosis oder unretardiert verteilt auf 2–3 Einzeldosen, vor Therapiebeginn und regelmäßig im Verlauf EKG, Blutbild sowie Laborkontrollen von Leber- und Nierenwerten und Elektrolyten
Therapievorschlag: Amitriptylin 25–50 mg p.o. 0-0-0-1
Therapievorschlag: Amitryptilin 10 mg p.o. 0-0-1, Dosis alle 4 d um 10–25 mg steigern, Zieldosis: 50–100 mg in 1–2 Einzeldosen (Einzeldosis >75 mg nicht empfohlen), EKG vor Therapiebeginn (QT-Zeit-Verlängerung möglich), weitere Kontraindikationen und Nebenwirkungen beachten
Therapievorschlag: Amitriptylin 20–25 mg p.o. 0-0-1, bei ausbleibendem Effekt ist i.d.R. auch durch eine Dosissteigerung keine Wirkung auf die Inkontinenz zu erwarten (Off-Label Use)
Therapievorschlag: Amitriptylin initial 50 mg p.o. 0-0-1 oder 0-0-0-1, im Verlauf langsame Steigerung auf Amitriptylin 100–150 mg/d möglich. Nach Stabilisierung: Abstufung auf eine Erhaltungsdosis, i.d.R. Amitriptylin 50–100 mg p.o. 0-0-1 oder 0-0-0-1
Therapievorschlag: Initial Amitriptylin 50 mg p.o. 0-0-1 oder 0-0-0-1, im Verlauf langsame Steigerung auf Amitriptylin 100–150 mg/Tag möglich
Therapievorschlag: Amitriptylin initial 10–25 mg p.o. 0-0-1, langsame Steigerung um 10–25 mg pro Woche, empfohlene mittlere Dosis 50–75 mg, im Einzelfall Maximaldosis bis 150 mg möglich (aufgeteilt auf 2 Einzeldosen), Wirksamkeit nach ca. 4–8 Wochen; keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion notwendig, vorsichtige Anwendung und therapeutisches Drug Monitoring bei Leberfunktionsstörung empfohlen; Anwendung kontraindiziert bei schwerer Leberfunktionsstörung; weitere Kontraindikationen und Nebenwirkungen beachten
Therapievorschlag: Amitriptylin 25–75 mg p.o. 0–0-1, initial Titration notwendig, Beginn mit 10 mg 0-0-1, bei Bedarf und guter Verträglichkeit Steigerung alle 3–7 Tage um 10 mg/d; keine Anpassung bei Nierenfunktionsstörung, bei leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung Kontrolle der Leberenzyme und Wirkstoffspiegel, bei schwerer Leberfunktionseinschränkung kontraindiziert, weitere Nebenwirkungen und Kontraindikationen beachten
Therapievorschlag: Amitriptylin 25–50 mg p.o. 0-0-1, Erhaltungsdosis 25–50 mg p.o. 1-1-1, bei eingeschränkter Leberfunktion vorsichtige Anwendung unter Kontrolle der Plasmaspiegel, keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion, Kontraindikationen und Nebenwirkungen beachten
Therapievorschlag (Off-Label-Use!): Beginn mit Amitriptylin 10–25 mg p.o. 3×/d, ggf. Steigerung auf 25–50 mg p.o. bis zu 3×/d, bei eingeschränkter Leberfunktion vorsichtige Anwendung unter Kontrolle der Plasmaspiegel, keine Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion, Kontraindikationen und Nebenwirkungen beachten
Amitriptylin: Therapiebeginn mit 12,5–25 mg p.o. 0-0-1, Steigerung im Verlauf beschwerdeabhängig bis auf 75 mg
Therapievorschlag: Amitriptylin (z.B. Amineurin®, Saroten®) 10–50 mg p.o. bevorzugt abends, mit geringer Dosis beginnen und ggf. erhöhen
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